Rott: Die Fußballer vom SV Rott können wieder aufatmen

Rott: Die Fußballer vom SV Rott können wieder aufatmen

Der SV Rott kann aufatmen, denn der 4:2-Erfolg im Derby bei Hertha Walheim war für die Rotter ein erster Befreiungsschlag Richtung Klassenerhalt. Durch den Erfolg im Abstiegsduell haben die Rot-Weißen sich nach Punkten etwas Luft verschafft.

Allerdings haben sie den Nachteil, dass sie durch die vorzeitige Zurückziehung des FC Bergheim und von Burgwart Bergstein nur noch in fünf Spielen punkten können, während bei den Mitkonkurrenten noch sechs oder sieben Begegnungen auf dem Spielplan stehen.

Nach dem Sieg in Walheim hatte Trainer Faton Popova endlich noch mal allen Grund seine Jungs zu loben. „Ich bin hochzufrieden, weil wir ganz ordentlich gespielt haben. Wir haben in der Abwehr stabil gestanden und uns vorne unsere Möglichkeiten erarbeitet.“ Wobei der Trainer sich durch die Maßnahme, Marvin Brauweiler von einem Abwehrspieler in einen Zehner umzufunktionieren, auch ruhig selber loben durfte.

Da die rot-weiße Defensive alles richtig machte und der Exprofi mit seinen spielerischen Qualitäten für eine Belebung in der Offensive sorgte, war das Spiel der Rot-Weißen wieder viel ansehnlicher. „Ich glaube, wir haben wieder ein gutes Bild abgegeben, das wollen wir auch in den nächsten Spielen“, blickt Faton Popova den letzten fünf Pflichtspielterminen zuversichtlich entgegen.

Am Sonntag reisen die Rotter zum GFC Düren, gegen den sie nach der 1:3-Hinspielniederlage noch etwas gutzumachen haben. Auch wenn es zuletzt drei Niederlagen für die Dürener gab, ist der Aufsteiger mit 32 Punkten jenseits von Gut und Böse. Allerdings leistete er sich am vergangenen Spieltag eine 0:3-Niederlage im Derby beim Tabellenletzten, den Sportfreunden Düren, die nicht geplant war.

Im Hinspiel haben die Rotter ganz schlechte Erfahrungen mit den gefährlichen Offensivkräften Kevin Kruth und Michael Strauch gemacht. Den Wirkungskreis der beiden Angreifer möchte der Rotter Coach erheblich eingrenzen. „Wir wollen da einen Punkt holen, aber dafür müssen wir die beiden schon ausschalten.“ Aus personeller Sicht sieht es so aus, dass der Coach nur noch auf Oli Klär verzichten muss.

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