Nordeifel: Die „Eifelpraxis“ hilft diesmal im Nationalpark

Nordeifel: Die „Eifelpraxis“ hilft diesmal im Nationalpark

Der nächste bitte: Auch der vierte Teil der bisher sehr beliebten Reihe „Die Eifelpraxis“ läuft am kommenden Freitag, 8. Dezember, zur besten Sendezeit im Ersten. Eine Frage des Muts“ heißt es dieses Mal bei der überwiegend in der Nordeifel gedrehten ARD-/Degeto-Produktion.

Vom 11. Oktober bis 13. November fanden die Dreharbeiten für die vierte Folge in Monschau, am Rursee und im Nationalpark Eifel statt. Rebecca Immanuel spielt darin wieder die selbstbewusste und lebensbejahende Vera Mundt, eine alleinerziehende Mutter zweier Kinder, die für den Landarzt Dr. Chris Wegner als Versorgungsassistentin unterwegs ist.

Erste Hilfe am Roten Haus: Vera (Rebecca Immanuel/links) verarztet Hanna (Jytte-Merle Böhrnsen), die gegen eine Laterne gelaufen ist. Foto: ARD Degeto/Hardy Spitz

Der selbst auf den Rollstuhl angewiesene Arzt, gespielt von Simon Schwarz, hat nach anfänglicher Abneigung gegen Veras Optimismus mittlerweile ein durchaus ambivalentes Verhältnis zu ihr entwickelt, das sich auch im vierten Film der Reihe bemerkbar macht. In weiteren Rollen sind Karolina Lodyga, Tom Böttcher, Mascha Schrader, Janek Rieke, René Steinke und viele mehr zu sehen.

In „Eine Frage des Muts“ tragen so einige Menschen in Veras Umfeld ein Geheimnis mit sich herum, weshalb sie sich auf große Überraschungen gefasst machen muss: Paul (Tom Böttcher) stürzt sich in eine Affäre mit seiner Deutschlehrerin Claire Bonin (Kristin Suckow), die eine Patientin der Versorgungsassistentin ist. „Hausfreund“ Daniel (Aleksandar Radenkovic) schockiert Vera mit der Enthüllung seines wahren Grunds für seinen Aufenthalt in Monschau: Er sucht einen Autofahrer, der seinen Bruder Sören bei einem Unfall lebensgefährlich verletzt hat und Fahrerflucht beging.

Als Sören (Yuri Völsch) unverhofft vor ihrer Tür steht, hat Vera einen doppelten Auftrag: Sie muss sich um Sören kümmern und Daniels Rachefeldzug stoppen. Was ihr zusetzt, ist, dass ihr enger Freund Daniel sie belogen hat. Auch Henning (René Steinke), auf den Vera sich einlassen möchte, schleppt etwas mit sich herum. Was das ist, weiß ausgerechnet Chris. Er sieht eine Chance, seinen Rivalen doch noch loszuwerden.

Auch der vierte Teil der Reihe dürfte wieder eine 90-minütige, gute Werbung für die Urlaubsregion Nordeifel werden, bietet sich dem Zuschauer doch immer wieder der Blick auf diesmal spätsommerliche Landschaft am Rursee oder die malerische Monschauer Altstadt. Erstmals wurde unter Leitung von Produzentin Dorothea Goldstein und Regisseur Josh Broecker auch im Nationalpark Eifel gedreht. Hier setzt die Versorgungsassistentin Vera Mundt ihren Job aufs Spiel, weil sie sich im barrierefreien Naturerlebnisraum Wilder Kermeter um Rangerin Hanna (Jytte-Merle Böhrnsen) kümmert, die sie zu einer notwendigen Augenoperation überreden will.

An drei Tagen war das Team der UFA-Fiction Produktion vor Ort und drehte auf dem Rastplatz Kermeter sowie auf den ersten 200 Metern des barrierefreien Naturerkundungspfades „Der Wilde Weg“ zahlreiche Szenen zu der beliebten Eifelserie. Die Nationalparkverwaltung Eifel betreute das Filmteam vor Ort und achtete beim Dreh auf die Einhaltung aller Nationalpark-Regeln. „Durch die gute Zusammenarbeit mit dem Filmteam konnten so auch Ziele des Nationalparks sowie Hinweise zu Ge- und Verboten in dem Film aufgenommen werden“, so Annette Simantke von der Nationalparkverwaltung.

(hes)
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