Lammersdorf: Die Biber erregen überregionales Interesse

Lammersdorf: Die Biber erregen überregionales Interesse

Nachdem der Biber ein Kanalrohr verstopfte und die B399 unter Wasser setzte, erregte Lammersdorf aufgrund der Berichterstattung unserer Zeitung als „Biberhochburg“ überregionales Medieninteresse.

Wie Richard Bollig, Arbeitsgruppenleiter beim Amt für Naturschutz, Landschaftspflege, Jagd und Fischerei bei der unteren Naturschutzbehörde der Städteregion, berichtete, sei er bereits letzte Woche frühzeitig vor Ort gewesen, um sich ein Bild zu machen.

Im Hinblick auf die danach von der Städteregion publizierte Mitteilung, dass die Überschwemmung der B399 nicht im Zusammenhang mit der Biberpopulation stehe, erläuterte Bollig, dass dies für ihn beim Ortstermin noch nicht klar zu erkennen gewesen sei. Bollig sprach in diesem Zusammenhang von „etwas unglücklich gelaufener Kommunikation“.

Marcel Wüller vom Tiefbauamt der Gemeinde Simmerath erklärte zum Einsatz des Bauhofs, dass die Gemeinde lediglich im Rahmen der Amtshilfe tätig geworden sei und man zwischenzeitlich provisorische Gitter vor die Kanalöffnungen gesetzt habe, um eine erneute Verstopfung durch den Biber zu verhindern.

Hierzu ergänzte Richard Bollig, dass am besten große Gitterkästen vor die Enden Kanalrohrs gesetzt werden sollten. Dies würde dazu führen, dass der Biber seinen nächsten Damm im neben dem Vennbahnradweg verlaufenden Wassergraben bauen würde und das Wasser durch das Kanalrohr künftig ungehindert abfließen könne.

(ho)