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Die aktuellen Informationen der Städteregion Aachen zum Coronavirus

Bekanntgaben : Broschüre für Arbeitnehmer und mehr

Die aktuellen Informationen und Bekanntgaben der Städteregion Aachen zum Coronavirus.

Derzeit sind aufgrund der Coronavirus-Krise zahlreiche Einschränkungen in allen Lebensbereichen notwendig. Dies führt möglicherweise auch dazu, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht mehr wie gewohnt ihrer Beschäftigung nachgehen können, z. B. weil sie selbst positiv auf das Virus getestet wurden, sie unter Quarantäne stehen, ihr Betrieb geschlossen bleiben muss oder sie durch die Schul-/Kita-Schließungen gezwungen sind, die Betreuung Ihrer Kinder zu übernehmen. Mit einer aktuell erstellten Informationsschrift wollen Städteregion und Stadt Aachen viele der mit dieser Situation verbundenen Fragen, beantworten oder kompetente Ansprechstationen benennen. Dies soll dazu beitragen, Unsicherheiten und Ängste zu nehmen, die aus der aktuellen Situation entstehen und die vielfach auch existenziell sind. Antworten auf die Fragen wie diese finden alle Interessierten und Betroffenen in der Broschüre:

Was kann ich tun bei einem Verdienstausfall?

Kann ich Kurzarbeitergeld beantragen?

Wie hoch ist das Kurzarbeitergeld?

Ab wann erhalte ich Kurzarbeitergeld?

Was ist mit den Sozialversicherungsbeiträgen?

Wie und wo stelle ich den Antrag?

Was muss ich tun, wenn ich auf Leistungen des Jobcenters angewiesen bin?

Welche Unterlagen werden für einen Antrag auf Leistungen des Jobcenters benötigt?

Die Broschüre im PDF zum Download: www.staedteregion-aachen.de/arbeitnehmer

Dringender Appell: Die Krisenstäbe weisen aus immer noch gegebenen Anlässen darauf hin, dass die über die Erlasse der NRW-Landesregierung beschlossenen Maßnahmen eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Polizei und Ordnungsbehörden kontrollieren.

Abstrichzentrum: Das Kommunale Abstrichzentrum ist wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/51987500 anrufen. Aktuell kommt es zu einem hohen Aufkommen von Anrufen. Das Personal für die Hotline ist im Laufe des Donnerstagnachmittags verstärkt worden. Es wird um Verständnis gebeten, wenn es in besonders stark frequentierten Zeiten bei der Hotline dennoch zu Wartezeiten kommt.

An der Hotline wird abgeklärt, ob folgende Bedingungen grundsätzlich erfüllt sind: Der Anrufende hatte innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem positiv getesteten Menschen (also 15 Minuten Kontakt von Angesicht zu Angesicht in einem geschlossenen Raum oder Kontakt mit Körperflüssigkeiten), oder der Anrufende lebt in einem gemeinsamen Haushalt mit einer unter Quarantäne stehenden Person (sogenannte Kontakt-1-Personen). oder der Anrufende ist innerhalb der letzten 14 Tage aus einem Risikogebiet eingereist oder hält sich regelmäßig in einem besonders betroffenen Gebiet auf – Infos hierzu findet man online unter https://www.staedteregion-aachen.de/risikogebiete – und der Anrufende muss entsprechende Krankheitssymptome aufweisen (Abgeschlagenheit, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Halsschmerzen, Fieber). Sollten die Bedingungen erfüllt sein, erhält man eine Einladung ins Abstrichzentrum per E-Mail.

Infos zu aktuellen Entwicklungen: Die Arbeit der Krisenstäbe ist ausgerichtet an den Erlassen und Entscheidungen der Landesregierung. Die Seiten des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de) geben weitere Infos zu aktuellen Entwicklungen.

Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der Städteregion Aachen ist seit Beginn der Krisenstabsaktivitäten für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (an Werktagen und am Wochenende von 8 bis 18 Uhr) eingerichtet.

Aktiviert ist an Werktagen auch die Behördenrufnummer 115.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Coronavirus unter der Nummer 0211/91191001 geschaltet.

Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind auch am Wochenende über die Hotline 116117 zu erreichen.

Eine Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger lautet: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!

Aufgrund der Entwicklungen und Auswirkungen des Coronavirus entfallen die noch ausstehenden Termine für Schuleingangsuntersuchungen in Aachen, Alsdorf, Simmerath und Stolberg. Das Gesundheitsamt benachrichtigt die betroffenen Familien, wenn es neue Termine gibt.

(Stand der Informationen: Freitag, 20. März, 10.45 Uhr/15.20 Uhr)