Eifel: „Der kleine Werwolf“ streunt zweimal durch Roetgener Bürgersaal

Eifel: „Der kleine Werwolf“ streunt zweimal durch Roetgener Bürgersaal

Das war nichts für schwache Nerven: „Der kleine Werwolf“ ist am Dienstag in gleich zwei Aufführungen des Aachener Dasda-Theaters durch den Roetgener Bürgersaal gestreunt und zog alle vier Schuljahre der Roetgener Grundschule in seinen Bann.

Moritz, genannt „Motte“, wird nach einem Kinobesuch mit seiner Freundin Lina in der U-Bahn-Unterführung von einem Wolf gebissen.

Das Ergebnis: gelbe Augen, feinster Geruchssinn, verstärkter Haarwuchs. Motte hat zwei Tage — bis zum nächsten Vollmond —, um zu verhindern, dass er dauerhaft zum Werwolf wird, doch Lina steht fest an seiner Seite, und auch ihre Lehrerin hilft ihnen.

Gespielt wird „der kleine Werwolf“ von nur drei Schauspielern. Nicht zuletzt wegen der Gesangs- und Tanzeinlagen und dem Turnen über die aus Kisten mit Überraschungseffekt bestehende Bühne eine Marathonleistung, die Mario Thomanek (sechs Rollen!), Michelle Bray (fünf) und Hauptdarsteller „Motte“ (Bernhard Schnepf) bravourös bewältigten.

Das Doppel-Gastspiel an der GGS Roetgen ermöglicht hatte einmal mehr die Bildungszugabe der Städteregion Aachen mit ihrem Zuschuss. Darüber hinaus hatte der Förderverein der Schule dafür gesorgt, dass alle Klassen im Rahmen eines Workshops mit der Theaterpädagogin der Aachener Bühne die Aufführung vorbereiten konnten. Am Freitag gastiert „Der kleine Werwolf“ an der GGS Imgenbroich-Konzen.

Mehr von Aachener Zeitung