Steckenborn: Den Steckenborner Hövel beim Waldfest gerockt

Steckenborn : Den Steckenborner Hövel beim Waldfest gerockt

Ohne Zweifel bietet der Hechelscheider Hövel einen der schönsten Panorama-Ausblicke auf den Rursee. Dort kann der Besucher in Ruhe verweilen und den Blick über die Woffelsbacher Bucht, den Wildenhof bis hin zur Staumauer in Schwammenauel genießen.

Einmal im Jahr, wenn unten im Tal in Rurberg der See in Flammen steht, zieht dieser tolle Aussichtspunkt jedoch mehrere Hundert Gäste jeden Alters an, wenn dort das Waldfest ansteht. Bei absolutem Kaiserwetter war das auch am Samstag der Fall, wobei die Erstbesucher angesichts des Panoramas beim Eintreffen zunächst einmal mit offenem Mund sprachlos den Ausblick genossen.

Michael K. aus Vettweiß, zum ersten Mal mit seiner Familie vor Ort, stellte sichtlich beeindruckt fest: „Wahnsinn, absoluter Wahnsinn, wunderschön.“ Solche Äußerungen erfreut natürlich auch die Organisatoren, nämlich den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr, der zum 43. Mal das Event veranstaltete.

Dabei hatte man erneut an alles gedacht, um den Besuchern den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Vom Weizenbier bis zum Grillkotelett war alles vorhanden, was dem Gaumen Freude machte. Darüber hinaus konnten sich die Kinder auf einer Hüpfburg austoben und nahmen ansonsten die Traktorrundfahrten mit großer Begeisterung an. Lediglich auf das sonst übliche Stockbrot musste man in diesem Jahr wegen der allgemeinen Brandgefahr ebenso verzichten, wie auf das abschließende Steckenborner Feuerwerk.

Musikalischer Genuss wurde gleichfalls geboten. Der Musikverein Heimatecho aus Steckenborn servierte zu Beginn den zahlreichen Gästen bei bester Biergartenstimmung ein buntes Potpourri. Ab 22 Uhr wurde es dann rockiger. Die Steckenborner Coverband Gnadenhof trat eindrucksvoll in Aktion und rockte den Hövel. Mit ihrem authentischen Sound begeisterte die Band um Leadsänger Markus Larscheid erneut. Fasziniert sogen die Besucher dann schließlich noch das Feuerwerk aus Rurberg in sich auf, das man vom Steckenborner Hövel natürlich wunderbar beobachten kann.

(ho)
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