Fußball-Landesliga: Das nächste Endspiel für Rott

Fußball-Landesliga : Das nächste Endspiel für Rott

Das nächste Endspiel steht an. Um sich ins Ziel zu retten, muss der SV Rott am Sonntag im Teverener Heidestadion schon gewinnen.

„Ein Punkt würde uns nichts nützen“, schaut der Rotter Trainer Jürgen Lipka auf die letzten beiden Saisonpartien. Nach der Begegnung bei Germania Teveren empfangen die (Noch-)Tabellenzweiten am 16. Juni Hertha Walheim. Einen Punkt steht Rott vor dem SV Eilendorf, aber auch Viktoria Glesch-Paffendorf hat bei 50 Punkten noch eine kleine Chance, die Rotter auf dem Weg in die Mittelrheinliga abzufangen.

Vor der Begegnung im Heidestadion sagt Jürgen Lipka mit der ihm angeborenen Offenheit: „Um es mit den Worten von Giovanni Trappatoni auszudrücken, bei uns ist die Flasche ziemlich leer.“ Dazu kommt, dass Germania Teveren die Saison längst noch nicht abgehakt hat „und sich gegen uns nochmal richtig präsentieren will“.

Aber auch im Rotter Lager ist trotz des mageren 1:1 gegen Erftstadt (Lipka: „Den Punkt hat sich Erftstadt wirklich verdient.“) nochmals Aufbruchstimmung erkennbar. Alles in allem vermutet Lipka, „dass Teveren derzeit im Vergleich zu uns mehr PS auf die Matte bringen kann“. Er rechnet mit einem kleinen Saisonabschlussfest bei den Germanen, die sich letztmalig vor eigenem Publikum präsentieren und wohl auch Trainer Rob Hutting feierlich verabschieden werden. „Rob hat den Germanen eine gute Spielphilosophie beigebracht“, lobt Lipka den Teverener Trainer.

Rott braucht allein schon den Sieg, um nicht noch die Eilendorfer, sie spielen zeitgleich zu Hause gegen Düren II, an sich vorbeiziehen zu lassen. Pikanterweise haben die Rotter dem SVE die letzte Niederlage beigebracht. Danach holte der Kontrahent 29 Punkte in Folge.

Jürgen Lipka wird wohl wieder die komplette Abwehr umstellen müssen. Massimo Damköhler fehlt gesperrt (fünfte Gelbe Karte), das gilt auch für Hakim Aikar, und der Einsatz von Lukas Breuer ist auch noch nicht gesichert. Der Kader wird vor dem so wichtigen Spiel „noch einmal durchatmen, um dann an die Leistungsgrenzen zu gehen“, verspricht der Trainer.

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