Mulartshütte: Das Bürgerhaus ist wieder dicht

Mulartshütte: Das Bürgerhaus ist wieder dicht

„Sie waren einfach in die Jahre gekommen und dementsprechend undicht“, hält Manfred Adrian vom Bürgerverein Mulartshütte rückblickend fest und deutet im Sälchen des Bürgerhauses dabei mit dem Zeigefinger nach oben.

Dort befinden sich in der schmucken Versammlungsstätte des Dorfes sechs große Dachfenster, an denen der Zahn der Zeit genagt hatte. 1983 waren sie eingebaut worden, hatten also immerhin 33 Jahre auf dem Buckel, bevor sie nun ausgetauscht werden mussten. Die Gesamtkosten von rund 6500 Euro stellten für den Bürgerverein eine große Belastung dar, so dass man sich nach einem Sponsor umschaute.

Da kam dann Walfried Heinen von der Firma „innogy“ (vormals RWE) ins Spiel, der Manfred Adrian bereits bei der Renovierung des Saals Hütten in Rott finanziell unter die Arme gegriffen hatte. Adrian: „Gottseidank fiel mir nun, als ein Austausch der Fenster im Bürgerhaus nicht mehr aufschiebbar war, Herr Heinen ein“.

Der betreut bei seiner Firma das Mitarbeiterprojekt „Aktiv vor Ort“, bei dem man bis zu 2000 Euro Materialkostenzuschuss für Dinge erhalten kann, die ehrenamtlich verbaut werden. „Durch den Zuschuss der Firma konnte die Belastung für den Bürgerverein gesenkt werden“, so Adrian, der sich zusammen mit Wolfgang Merz vom Bürgerverein auch darüber freut, dass das Bürgerhaus nun wieder dicht ist.

(ani)
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