Monschau: Chorbiennale: Frauenchor aus Kiew singt

Monschau: Chorbiennale: Frauenchor aus Kiew singt

Ein Konzert innerhalb der 4. Internationalen Chorbiennale als Satellitenkonzert findet am Samstag, 6. Juni, um 20 Uhr in der Aukirche in Monschau statt.

Der Eintritt ist frei. Wie im Jahr 2011 und 2013, als Gastchöre aus Norwegen und Island jeweils ein Satellitenkonzert in der Aukirche in Monschau darboten, kommt dieses Jahr der ukrainische Frauenchor des Glier-Instituts für Musik in Kiew. Der Chor besteht aus Studierenden, die entweder selbst Chorleiterinnen werden wollen, oder sich der Gesangspädagogik verschrieben haben. Die Leiterin, Galina Gorbatenko, hat den Chor vor gut 30 Jahren gegründet und dieser gilt als ein Aushängeschild der ukrainischen Musikkultur, dessen berühmtester Vertreter der Pianist Vladimir Horowitz ist, der ebenfalls Absolvent dieser Hochschule war.

Das Programm enthält im ersten Teil bis auf zwei Schumann-Kompositionen nur sakrale Werke. Der zweite Teil widmet sich dann ausschließlich Chormusik ukrainischer, meist zeitgenössischer Komponisten. Es sind wieder beeindruckende Begegnungen zwischen dem Eifeler Publikum und den internationalen Chorgästen zu erwarten, wenn hier Völkerverständigung hautnah stattfindet. Dass dieses Aachener Chorfest, das auf Plätzen, in unzähligen Kirchen, im Eurogress und im Aachener Krönungssaal eine ganze Stadt zwei Wochen lang zum Klingen bringt, auch einen Ableger in Monschau hat, ist sehr erfreulich.