1. Lokales
  2. Eifel

Corona-Modellprojekt: CDU will Perspektiven für die Gastronomie

Corona-Modellprojekt : CDU will Perspektiven für die Gastronomie

Perspektiven durch Lockerungen für Gastronomie, Einzelhandel sowie kommunale Einrichtungen möchten die Ratsfraktionen der CDU in Monschau und Roetgen sowie von CDU und Grünen in Simmereth durch die Verwaltung geprüft sehen.

Mit identischem Anliegen wenden sich die Vorsitzenden der CDU-Ratsfraktionen in Monschau und Roetgen, Micha Kreitz und Michael Seidel, sowie von CDU und Grünen in Simmerath, Christoph Poschen und Klaus Stockschlaeger, an die Bürgermeister ihrer Kommunen. Die Verwaltungen sollen die „Bedingungen schaffen, damit städtische Einrichtungen im Rahmen eines möglichen Modellversuchs der Städteregion Aachen für Lockerungen nach dem „Tübinger Modell“ geöffnet werden können.“

Geprüft werden soll ferner, ob dafür notwendige Tools angeschafft und örtlichen Gastronomen, Veranstaltern und Betreibern von Versammlungsstätten zur Verfügung gestellt werden können.

Neben lückenlosen Testungen müssten auch digitale Lösungen vorgehalten werden, mit denen sich Besucherinnen und Besucher vor Ort ein- und wieder auschecken können. Solche Lösungen, wie z.B. die „Luca-App“ müssen datenschutzsicher sein und an die Fachsoftware des städteregionalen Gesundheitsamtes angebunden werden können, damit eine Öffnung der betreffenden Einrichtung möglich ist.

Da auch Einrichtungen von Stadt und Gemeinde im Rahmen möglicher Öffnungen die Chance erhalten sollen, geöffnet zu werden, sollte die Kommune schnellstmöglich die notwendigen Voraussetzungen schaffen.

Da die Gastronomie, die Veranstaltungswirtschaft und auch der Einzelhandel sehr stark unter den bisherigen Lockdown-Phasen leiden, ist zu prüfen, ob Monschau und Roetgen im Rahmen der Wirtschaftsförderung auch anderen Betreibern solche digitalen Tools kostenfrei zur Verfügung stellen kann.