1. Lokales
  2. Eifel

Huppenbroich: CDU: Kanal nützt Huppenbroich

Huppenbroich : CDU: Kanal nützt Huppenbroich

Auch im 400-Seelen-Ort Huppenbroich wird Politik gemacht. Dies wurde in der Gaststätte „Zur alten Post” deutlich, wo der der CDU-Ortsverband seine Jahreshauptversammlung abhielt.

Vorsitzender Jens Wunderlich begrüßte dazu 25 Mitglieder und Gäste, 13 von ihnen waren stimmberechtigt. Mit sichtlicher Genugtuung wies Wunderlich in seinem Jahresrückblick 2003 auf einen stattlichen Mitgliederzuwachs der Huppenbroicher Christdemokraten hin. Zählten sie 2003 noch 18 Parteifreunde, so stieg deren Zahl inzwischen auf 25.

In den Mittelpunkt seines Jahresrückblicks stellte der Ortsverbandsvorsitzende die inzwischen weitgehend abgeschlossenen Kanalbauarbeiten in Huppenbroich: „Es gibt noch etliche Nachbesserungen zu erledigen, aber insgesamt wurden die Mängel behoben.” Die Infrastruktur Huppenbroichs und die Lebensqualität der Bürger hätten durch den Kanal spürbar gewonnen.

Simmeraths Ortsvorsteher Andreas Hermanns berichtete mit Bedauern, aus dem 1999 gebildeten, jungen Team der Simmerather CDU-Fraktion hätten sich drei Ratsmitglieder wieder verabschiedet: „Schade, auch wenn man ihre Gründe respektieren muss.”

Sascha Schlepütz, Geschäftsführer der Jungen Union Simmerath (sie dürfte bald das hundertste Mitglied in ihre Reihen aufnehmen) begründete die Stärke des CDU-Nachwuchses wesentlich mit der erfolgreichen Kooperation Monschau/Simmerath: „Wir hoffen, recht viele JU-Kandidaten wie etwa Aline Droste auf sicheren Listenplätzen bei den anstehenden Wahlen zu finden!”

Die Kandidaten

Als Direktkandidaten für die Simmerather Gemeinderatswahl im Bezirk acht wird der Huppenbroicher Ortsverband Jens Wunderlich ins Rennen schicken. Als sein bisheriger Nachfolgekandidat schied Hans Keutgen aus und wurde einstimmig durch Andreas Hermanns II ersetzt. Dieser wohnt seit über drei Jahren in Huppenbroich (am Weiher), ist Polizeibeamter und seit vergangenem Sommer CDU-Mitglied.

Der Bürgermeister-Kandidat heißt auch für Huppenbroich erneut Hubert Breuer. Hans-Josef Hilsenbeck wurde ebenso übereinstimmend als Kandidat für den Kreistag nominiert wie auch Christoph Poschen als sein Vertreter. Auf die Reserveliste für den Kreistag rückte nach dem Willen der Ortsverbandsmitglieder Guido Nußbaum aus Lammersdorf.

Zum Abschluss der Versammlung referierte Bürgermeister Breuer aus Rats- und Gemeindearbeit. Er verwies auf „fünf Jahre positive Entwicklung der Gemeinde und fruchtbare Politik für die Simmerather Bürger”. Huppenbroich habe der Kanalbau gut getan. Alle aufgetretenen Probleme seien unter den beteiligten Parteien einvernehmlich gelöst worden, ein passabler Straßenzustand inzwischen wieder hergestellt.

Das Huppenbroicher Feuerwehrgerätehaus, so Breuer, dürfte bald verkauft werden. Den Brandschutz für ihre Nachbarn hat vor Jahren die Eicherscheider Wehr übernommen. Und in Zeiten knapper öffentlicher Kassen „werden wir uns noch von so manch anderer überflüssigen Immobilie in Gemeindebesitz trennen müssen”.