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Simmerath: Bußgelder bringen 25.000 Euro ein

Simmerath : Bußgelder bringen 25.000 Euro ein

Die Gemeinde Simmerath ist als moderne Gemeinde im Internet präsent, für die Internetdarstellung stehen ihr im nächsten Jahr 2500 Euro zur Verfügung.

Über das Internet weist die Gemeinde künftig auch auf amtliche Bekanntmachungen hin.

Wer keinen Internet-Anschluss hat, der muss nach Simmerath zum Rathaus fahren, dort wird ein amtlicher „Anschlag-Kasten” installiert. Für die öffentlichen Bekanntmachungen will die Gemeinde 3000 Euro ausgeben.

An Telefon- und Postgebühren fallen in der „allgemeinen Verwaltung” rund 37.000 Euro an, darin enthalten sind auch die Rundfunkgebühren. An Ausgaben für den Betriebsarzt und Sicherheitsingenieur sind auf 10.320 Euro veranschlagt.

Die Gemeinde geht davon aus, dass die „öffentliche Ordnung” nicht immer eingehalten wird, an Verwarnungs- und Bußgeldern hat sie 25.000 Euro eingeplant, 5000 Euro mehr als in diesem Jahr.

Im Haushalt haben die Schulen einen eigenen Plan. Die Gesamtausgaben für die Grundschulen und für die Hauptschule sind auf 1,2 Millionen veranschlagt. Allein für die Schülerbeförderung muss die Gemeinde 308.000 Euro aufbringen.

Die Ausgaben für die Lernmittelfreiheit schlagen mit 27000 Euro zu Buche. Als Zuschuss an das private Franziskus-Gymnasium in Vossenack sind 30.680 Euro veranschlagt.

Die Gemeinde besitzt Campingplätze, die sie verpachtet hat, an Einnahmen daraus sind 70.000 Euro veranschlagt.

Pachteinnahmen erzielt die Gemeinde auch aus dem Simmerather Markt, für das nächste Jahr sind die Einnahmen auf rund 42000 Euro veranschlagt.