Bilanz für Rursee in Flammen: 50.200 Besucher waren im Hitzesommer da

Positive Bilanz : 50.200 Besucher bei Rursee in Flammen im Hitzesommer

Mitten im Sommer findet seit 1965 die Veranstaltung Rursee in Flammen statt, doch die Verantwortlichen des Orts- und Verkehrsvereins Rurberg-Woffelsbach sind als Veranstalter praktisch das ganze Jahr über Feuer und Flamme für das weithin beliebte Fest Ende Juli.

Auch bei der Mitgliederversammlung des Vereins am Mittwochabend im „Kleinen Seehof“ in Woffelsbach stand die inzwischen viertägige Feierlichkeit im Mittelpunkt des Geschehens. Sander Lutterbach als Veranstaltungsleiter und Geschäftsführer des Orts- und Verkehrsvereins zog eine Bilanz des zurückliegenden Rurseefestes und blickte vorausschauend auf das Spektakel 2019 in Rurberg.

Im Hitzesommer 2018 sei die Durchführung des Feuerwerks ein „heißes Thema“ gewesen, betonte Lutterbach. Vereinzelt sei auch Kritik laut geworden, weil das Höhenfeuerwerk angesichts extremer Trockenheit überhaupt abgebrannt worden sei. Der Geschäftsführer wies aber darauf hin, dass das Feuerwerk wissend um die kritische Situation in Abstimmung mit den Behörden stattgefunden habe, und die Feuerwehr als Vorsichtsmaßnahme den in der Nähe des Abschussplatzes liegenden Honigberg zuvor bewässert habe.

Rursee in Flammen 2018 war geprägt von perfektem Sommerwetter und laut Lutterbach wurden an den vier Veranstaltungstagen 50.200 Besucher gezählt. Die Erfolgsbilanz des Veranstalters aber hätte noch besser ausfallen können, wenn denn auch alle Besucher mit dem Kauf eines Eintrittsbändchens zum Preis von drei Euro das Fest unterstützt hätten.

Doch im Veranstaltungsbereich an der Uferstraße verkehren nicht einmal die Hälfte der Besucher. „Mit dieser Situation werden wir uns wohl abfinden müssen“, bedauerte Lutterbach. Umso anerkennender fiel sein Lob für die rund 260 ehrenamtlichen Helfer aus, die für einen reibungslosen Ablauf sorgen. „Die freiwilligen Helfer sind unsere große Stärke. Ohne diese würde das Fest nicht zu stemmen sein.“

Auch das Sicherheitskonzept, so der Veranstaltungsleiter, funktioniere sehr gut. Ergänzend dazu wies Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns als Gast der Mitgliederversammlung auf die hohe Bedeutung der Polizeipräsenz beim Rurseefest hin. Deren personelle Stärke trage wesentlich zum Sicherheitsgefühl der Besucher bei. Zum Rurseefest selbst regte der Bürgermeister an, dass man den Freitagabend neben dem festen Termin „Rurseerock“ noch durch eine stärkere Einbindung des Rursees aufwerten könne.

Lutterbach erwähnte in seinem umfangreichen Geschäftsbericht aber noch weitere regelmäßige Aktivitäten des Orts- und Verkehrsvereins. Dazu gehören beispielsweise die Finanzierung der Kirchenanstrahlung in Rurberg und Woffelsbach wie auch die Unterhaltung und Abrechnung der Stromkästen in beiden Orten. Die beiden Ortstafeln sollten noch einmal vom Verein aufgearbeitet werden.

Eine zügige Angelegenheit bildeten Ergänzungswahlen zum Vorstand. Dem bisherigen Leiter der Infrastruktur, Stefan Rader, folgt Jens Bongard. Die neu eingerichteten Positionen Gästebetreuung und Medien bzw. Infrastruktur Badesee bekleiden Ute Pietsch und Andreas Hesse.

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