Bezirksliga: Vaalserquartier – Roetgen / Eicherscheid – Mariadorf

Bezirksliga : Germania könnte von der Tabellenspitze grüßen

Im Moment plagen Roetgens Trainer Philipp Dunkel einige Personalsorgen. Einer seiner wichtigsten Leute, Ferhat Akar, verletzte sich und könnte länger ausfallen. Dazu ist Leistungsträger Timo Erol für die nächste Partie in Vaalserquartier gesperrt.

Dunkel: „Das wird zwangsläufig zu Änderungen in der Startaufstellung führen“. Wenn’s gut läuft könnte Germania Eicherscheid am Sonntagnachmittag von der Tabellenspitze grüßen. Dazu muss aber mit den Mariadorfer Landalemannen ein ganz dicker Brocken an der Bachstraße aus dem Weg geräumt werden.

Jetzt geht’s ins „Quartier“. Beim FV Vaalserquartier soll die Serie der verlorenen Spiele für den FC Roetgen endlich enden. Aber das wird sehr schwer, befürchtet Roetgens Trainer Philipp Dunkel. „Kollege Motté hat eine sehr gute Mannschaft, das wird ein heißes Pflaster für uns“, schaut der FC-Trainer auf die nächste Aufgabe. Mit dem Hinweis „wir warten ja jetzt schon etwas länger auf den nächsten Dreier“ suchen Dunkels Männer nach vier sieglosen Spielen noch nach einem versöhnlichen Oktoberabschluss.

Nach der vermeidbaren Niederlage im Derby mit Germania Eicherscheid (0:2) spricht der Trainer die Situation unverblümt an: „Wir müssen jetzt nach unten schauen“, stehen die „13er“ auf selbigem Tabellenplatz. Die Niederlage gegen die Eicherscheider Germanen musste vom Coach lange verdaut werden. Denn: „Das war nicht nötig, dieses Spiel zu verlieren.“ Vor allem die „vermeidbaren Gegentore“ wurmten ihn doch sehr. „Bei den Toren haben wir viel Beistand geleistet“, merkte Philipp Dunkel an. In der Hoffnung, dass möge sich in Vaalserquartier nicht fortsetzen. Nochmals der Blick zurück: „Wir haben den Ball außerdem nicht ins Tor bekommen, das hat an diesem Tag den Unterschied ausgemacht“, erklärte Dunkel. Er arbeitet aber auch daran, „dass das jetzt schnell aus den Köpfen herauskommt“.

Vier Siege in fünf Spielen haben Germania Eicherscheid den unmittelbaren Kontakt zur Tabellenspitze gebracht. Das will auch Trainer Marco Kraß nicht „verschleiern“. Er sagt vor dem Heimspiel gegen Alemannia Mariadorf: „Wir werden mit breiter Brust auftreten.“ Dazu haben die Germanen auch allen Grund. Sie sind nur einen Punkt hinter den beiden führenden Mannschaften aus Stolberg und Lieck und belegen den vierten Tabellenplatz. Vor allem die beiden Erfolge gegen Haaren und in Roetgen haben die Stimmung im Eicherscheider Lager nochmals steigen lassen. „Das sind ja nicht irgendwelche Gegner. Ich erwarte beide, sowohl Haaren als auch Roetgen in der Endabrechnung weit oben“, spricht Marco Kraß mit Respekt über die Klubs.

Nun wartet mit Alemannia Mariadorf ein Team auf das Germanen-Ensemble, „dass enorm aufgerüstet hat“. Marco Kraß mahnt vor dem Spitzenspiel: „Wir sollten da mit Vorsicht herangehen“, lautet seine Parole. Dies bemerkt er auch vor dem Hintergrund, „in Roetgen haben wir auch ein bisschen Glück gehabt“. Dazu zeigte sich Germanen-Keeper Etienne Krings in ausgezeichneter Verfassung. „Er hat mehrere Chancen des FC vereitelt“, lobte Marco Kraß den Torhüter. Wenn gegen Mariadorf nun „ein Punkt herausspringen würde, wäre ich sicherlich nicht unzufrieden“, setzt der Trainer seinen Wunsch mit Bescheidenheit an.

(mali)
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