Bezirksliga: Roetgen – Lich-Steinstraß, Donnerberg – Eicherscheid

Bezirksliga-Vorschau : Mit Siegen kann es weit nach vorne gehen

Nur ein Pünktchen trennt Platz eins (SG Stolberg) von Platz acht (Germania Eicherscheid). Beide Eifelvertreter aus Roetgen (Gastgeber gegen Germania Lich-Steinstraß) und Eicherscheid (bei Columbia Donnerberg) könnten mit Siegen weit nach vorne – vielleicht sogar auf Platz eins – springen.

Zumal Haaren und Stolberg direkt aufeinander treffen und Mariadorf ja noch nicht „automatisch“ gegen Gerderath gewonnen hat.

Verwöhnen die „13er“ ihr Publikum nun auch auf eigenem Platz ein wenig? FC-Trainer Philipp Dunkel wünscht sich das jedenfalls. Nachdem seine Mannschaft auswärts zweimal in bester Weise zuschlug und sowohl in Brand als auch bei Sparta Gerderath mit Fabelsiegen aufwartete, sollen nun auf eigenem Terrain die ersten Heimpunkte gegen Germania Lich-Steinstraß perfekt gemacht werden. „Wir gehen sehr optimistisch gestimmt in dieses Spiel, obwohl wir wissen, wie schwer die Aufgabe wird“, hat Trainer Dunkel Respekt, aber keine Furcht vor den Lichern, die er als Spieler noch aus Verbandsligazeiten kennt.

Philipp Dunkel: „Lich-Steinstraß ist gut in die Saison hineingekommen, auch wenn sie zuletzt verloren haben.“ Der Roetgener Trainer wird seine Leute anweisen, besonders auf den Steinstraßer und früheren Freialdenhovener Alawie zu achten. „Er ist brandgefährlich“, mahnt Trainer Dunkel. Auf den Sieg in Gerderath zurückschauend hat Dunkel „viel Gutes von uns gesehen“. Vor allem war er damit zufrieden, dass „unsere Jungs gegen einen sehr tief stehenden Gegner gute Lösungen gefunden haben“. Das brachte dem FC immerhin ein sattes 5:0 ein. Nun werden sich Ferhat Akar, Alex Keller, Kelly Ajuja und Co. darum bemühen, auch das Team aus der Jülicher Kante zu knacken.

Den Donnerberg zu erklimmen, ist die Aufgabe, die sich Germania Eicherscheid aktuell gestellt hat. Zum Auswärtsspiel bei Columbia wollen Eicherscheids Trainer Marco Kraß und sein Team den kleinen Dämpfer wieder wettmachen, den sich die Germanen im eigenen Hause beim 0:1 gegen den FC Heinsberg-Lieck eingehandelt hatten. Marco Kraß relativiert die jüngste Niederlage allerdings etwas. „Das war kein Gegner, der unter die Kategorie Laufkundschaft fällt“, hatte der Germanen-Trainer die Gäste schon vor Anpfiff hoch eingeschätzt und sah sich in seiner Prognose sodann bestätigt. „Man kann ja auch mal verlieren“, machte der Coach keine Staatsaffäre aus der Pleite.

Aber er will am Sonntag zur Auswärtsbegegnung in Donnerberg auch sehen, „dass meine Leute versuchen, es nun wieder besser zu machen“. Zu was Columbia derzeit in der Lage ist, weiß man auch in Eicherscheid „noch nicht so genau“. Marco Kraß verspricht aber: „Wir werden sie keine Minute unterschätzen. Ich hoffe, dass wir mit einem Sieg dann wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.“ In Eicherscheid weiß man um die „sehr emotionale Atmosphäre, die in Donnerberg herrscht“. Marco Kraß betont in dem Zusammenhang: „Das waren nie unfaire Spiele, die wir uns mit den Donnerbergern geliefert haben.“ So soll’s auch diesmal wieder sein.

(mali)