Nordeifel: Bezirksliga: FC Roetgen muss sich mit Unentschieden begnügen

Nordeifel : Bezirksliga: FC Roetgen muss sich mit Unentschieden begnügen

„Schade, das musste nicht sein, aber so ist eben Fußball“, konstatierte FC Roetgens sportlicher Leiter, Norbert Feder, am Donnerstagabend, nachdem der FC im Sechspunktespiel der Bezirksliga-Staffel 4 gegen Alemannia Mariadorf in der Schlussminute noch den Ausgleich zum 1:1 hinnehmen musste.

In einem guten Spiel präsentierten beide Mannschaften sich für den sportlichen Leiter des FC besser, als die momentanen Tabellenplätze aussagen. „Die Mariadorfer waren stark, und wir haben auch gut gespielt. Ich hatte nicht das Gefühl, dass hier zwei Abstiegskandidaten gegeneinander spielten.“ Nach der Roetgener Führung durch Alex Keller (35. Minute) kamen die Mariadorfer in Halbzeit zwei besser zur Geltung, jedoch erspielten die Roetgener sich die besseren Torchancen. Tobias Thomas hätte alles klar machen können, leider traf er nur den Pfosten. Mariadorfs Neuzugang Alessio Pinna hatte in der Schlussminute mehr Glück.

Am Sonntag haben die Roetgener Termin beim Tabellensiebten Germania Kückhoven. Im Hinspiel entführte die Gruppe aus dem Erkelenzer Stadtteil zwar durch einen 3:2-Erfolg aus Roetgen die Punkte, allerdings waren die Roetgener ein ebenbürtiger Gegner. Nach den ansprechenden Auftritten des FC 13 in diesem Jahr in Oidtweiler, gegen Würm-Lindern und Mariadorf blickt Norbert Feder dem Spiel in Kückhoven optimistisch entgegen. „Ich glaube, der Gegner liegt uns, da fahren wir nicht chancenlos hin.“ Er hofft, dass Phillip Dunkel, der am Donnerstag grippegeschwächt pausierte, in Kückhoven wieder zur Verfügung steht.

Eicherscheid gegen Eilendorf

Aufatmen bei Germania Eicherscheids Trainer Marco Kraß, der am Dienstagabend den Lauftreff der Fußballabteilung auflösen konnte. „Endlich haben wir wieder Grün gesehen und konnten vernünftig auf dem Platz trainieren und unsere Leichtathletikabteilung auflösen.“ Nach dem erneuten Spielausfall am vergangenen Wochenende hatte der Coach kurzfristig für Sonntagmorgen eine Trainingseinheit geplant, aber auch daraus wurde nur eine weitere Laufeinheit.

„Wir kennen zwar schon seit Jahren die Bedingungen in der Eifel, aber das Ganze ist mittlerweile für mich und die Jungs unheimlich frustrierend, aber jetzt freuen wir uns, dass es endlich losgeht“, ist der Germania-Coach davon überzeugt, dass man am Sonntag bei Tabellenführer Arminia Eilendorf den ersten Praxistest des Jahres 2018 absolvieren kann. Die Begegnung beim Ligakrösus ist für den Coach schon mit einigen Fragezeichen versehen. Er weiß nicht, wo sein Team steht, aber er weiß auch nicht, was mit der Arminia los ist. Die gewann zwar zum Wiederauftakt das Topspiel beim FV Haaren mit 2:1, geriet danach aber völlig aus der Spur, kassierte eine 0:1-Heimniederlage gegen Eintracht Verlautenheide und im dritten Auftritt nach der Winterpause eine deutliche 2:5-Packung bei Aufsteiger Columbia Donnerberg.

Das Hinspiel an der Bachstraße diktierten die Eilendorfer eindeutig, im Rückspiel erwartet Marco Kraß mehr Gegenwehr von seinem Team: „Wir wissen, dass die Eilendorfer eine sehr gute Mannschaft haben, aber bei uns sind nach der langen Pause alle heiß und freuen sich, dass sie endlich spielen dürfen“, traut Marco Kraß seinen Jungs eine Punkteteilung zu.

Mehr von Aachener Zeitung