Konzen: Belastetes Erdreich bei Neubau festgestellt

Konzen: Belastetes Erdreich bei Neubau festgestellt

Bei den Erdbauarbeiten zum Neubau des Familienzentrums in Konzen wurden teerhaltige Schwarzdeckenreste und Bauschutt im Bodenaushub festgestellt.

Untersuchungen dieses Materials haben zum Teil erhöhte Werte von organischen Schadstoffen ergeben, die üblicherweise im Teer enthalten sind. Damit dieses verunreinigte Material nicht in Kontakt mit dem Grundwasser gerät, hat die Untere Bodenschutzbehörde der Städteregion jetzt den Bau einer deutlich umfangreicheren Drainage angeordnet.

Menschen kommen mit den Schadstoffen aus dem Bodenfund nicht in Kontakt, da der betroffene Bereich durch Überbauung komplett eingekapselt wird. Dadurch kann eine Beeinträchtigung für die geplante Kita-Nutzung ausgeschlossen werden. Um eine Gefährdung auf der Gesamtfläche gänzlich ausschließen zu können, hat die Städteregion den Gutachter beauftragt, weitere Feststoff-, Luft- und Wasserproben zu analysieren.

Erst vor etwa einer Woche fand am Feuerbach die Grundsteinlegung statt. Im neuen Familienzentrum der Städteregion sollen zum Kindergartenjahr 2018/2019 circa 100 Kinder betreut werden. Dazu müssen zunächst rund 5500 Kubikmeter Erde bewegt werden.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch nicht abzuschätzen, ob die Erd-, Gründungs- und Mauerwerksarbeiten tatsächlich planmäßig bis Ende Dezember fertiggestellt werden können.

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