Kalterherberg: Beim Hahneköppen entscheidet erst der 77. Schlag

Kalterherberg: Beim Hahneköppen entscheidet erst der 77. Schlag

Während in manchen Dörfern die Kirmestradition zurück geht, wird das traditionelle Fest in Kalterherberg noch fünf Tage lang kräftig gefeiert.

Am Freitag begann die Kirmes mit dem traditionellen Aufstellen des Kirmesbaumes mit anschließendem Beisammensein im und am Festzelt, das in der Ortsmitte bereitstand. Am Samstagabend ging es nach dem gemeinsamen Kirchgang zur Festmesse in der Vereinshalle weiter mit dem Kirmesball. Die beliebte Band Oneway rockte mit Partymusik, Pop und Charthits die Halle bis tief in die Nacht.

Sonntags gingen die Feierlichkeiten mit Spiel und Spaß für die Kinder weiter, an der Vereinshalle luden zudem verschiedene Buden und ein Karussell zum Vergnügen und zur Verköstigung ein. Abends spielten die Warchetaler Blasmusikanten aus Weywertz während des bayrischen Abends.

Am Montag fand mit dem Hahneköppen der Höhepunkt der Großkirmes statt. Nachdem die Festgemeinschaft den scheidenden Hahnenkönig Lukas und seine Königin Selina zur Halle begleitet hatte, begann das traditionsreiche Spektakel. Nach 77 Schlägen tönte lauter Jubel durch die Halle, da stand mit René Lambertz der neue Hahnenkönig fest. Gemeinsam mit seiner Königin Sarah, Töchterchen Luisa und seinen Vereinskameraden des SV Kalterherberg feierte er seinen Sieg, begleitet von den Klängen der Band „Locker vom Hocker“.

Der große Kirmesfestzug durch das Dorf am Dienstag blieb — Petrus sei Dank — trocken und brachte noch einmal viele Kalterherberger auf die Straße und ins Dorf, ehe zum Ausklang der Kirmes in der Vereinshalle „Locker vom Hocker“ aufspielte und nicht nur der neue Kappenkönig Joachim Breuer kräftig gefeiert wurde.

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