Roetgen: Beamter abgezogen: Reduzierte Polizei in Roetgen

Roetgen: Beamter abgezogen: Reduzierte Polizei in Roetgen

Die Polizeipräsenz in der Gemeinde Roetgen ist reduziert worden. Im Dezember wurde der Verwaltung seitens des Polizeipräsidenten mitgeteilt, dass einer der beiden diensttuenden Beamten von der Bezirksstelle Roetgen abgezogen werde. Dieser Schritt wurde dann auch kurze Zeit später vollzogen. Die Polizeianlaufstelle ist im Roetgener Rathaus untergebracht.

Das Thema der reduzierten Polizeipräsenz in der Gemeinde Roetgen erreicht nun auch die politische Ebene, nachdem die SPD-Fraktion einen entsprechenden Antrag für die nächste Sitzung des Gemeinderates gestellt hat. Die Beratung über den Antrag findet in der Sitzung am Dienstag, 3. Februar, um 18 Uhr im Rathaus statt.

Schon Bürgermeister Manfred Eis hatte nach Kenntnis der neuen Sachlage versucht, die verantwortliche Polizeiinspektion 2 von diesem Schritt abzuhalten und darauf hingewiesen, dass dem der Gemeinde zustehenden Bezirksbeamten ein weiterer Beamter für die tägliche Polizeiarbeit zur Verfügung stehen müsse.

Mit ihrem Antrag möchte die SPD Roetgen nun erreichen, dass die Personalentscheidung noch einmal überdacht wird. Der Gemeinderat möge daher den Aachener Polizeipräsidenten auffordern, seine Personalentscheidung rückgängig zu machen.

Sollte der Polizeipräsident hingegen bei seiner Entscheidung bleiben, dann solle Polizeipräsident Dirk Weinspach zu einer Sitzung des Roetgener Gemeinderates eingeladen werden, um seine Entscheidung „in einer Diskussion den Ratsmitgliedern öffentlich zu erläutern“.

Antragsteller Klaus Onasch: „Wir möchten es nicht hinnehmen, dass das bislang hohe Sicherheitsgefühl in der Gemeinde Roetgen durch eine kurzsichtige Personalentscheidung gefährdet wird.“

(P. St.)
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