Nordeifel: Banküberfall: Verletzter Polizist außer Lebensgefahr

Nordeifel: Banküberfall: Verletzter Polizist außer Lebensgefahr

Der mutmaßliche Bankräuber von Höfen und ein verletzter Polizist sind außer Lebensgefahr. Nach dem Überfall auf die Sparkassenfiliale in Höfen am Freitag hatte die belgische Polizei den mutmaßlichen Täter aus Deutschland an einer Autobahn Raststätte an der E 40 bei Barchon gestellt.

Der Mann hatte sofort das Feuer eröffnet und dabei einen Polizisten mit zwei Bauchschüssen verletzt. Ein Beamter erwiderte daraufhin das Feuer und traf den mutmaßlichen Bankräuber am Kopf. Der Täter wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum Lüttich transportiert. Der verletzte Polizist wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Beide sind nun außer Lebensgefahr, wie Staatsanwalt Dr. Jost Schützeberg auf Anfrage mitteilte. Der Polizist müsse inzwischen nicht mehr intensivmedizinisch behandelt werden, sagte Schützeberg. Er könne aber noch nicht bestätigen, dass es sich bei dem Schützen um den Bankräuber handele. Der Mann sei zwar vernehmungsfähig, mache aber keinerlei Angaben.

Der Überfall auf die Sparkassen-Filiale in Höfen hatte am Freitag gegen 10.30 Uhr stattgefunden. Ein Mann, der augenscheinlich mit einer Schusswaffe bewaffnet war, floh anschließend mit der Beute auf einem Motorrad in Richtung Belgien. Zum Zeitpunkt des Überfalls hielten sich mehrere Kunden in der Filiale auf, darunter auch eine Frau mit zwei Kindern. Bei dem Überfall erlitt ein älteres Ehepaar einen Schock.

(ag)
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