Höfen: Bäume müssen für neuen Radweg zwischen Brather Hof und Wahlerscheid weichen

Höfen : Bäume müssen für neuen Radweg zwischen Brather Hof und Wahlerscheid weichen

Die Vorbereitungen für den Bau eines neuen Radweges an der Bundesstraße 258 zwischen Brather Hof und Wahlerscheid haben begonnen. Im Rahmen der üblichen Pflegearbeiten entlang der Straße erfolgen nun auch schon die ersten Arbeiten für den geplanten Radweg.

„Weil die Gesamtfahrbahn breiter werden und näher an die Bäume heranrücken wird, müssen einige davon entfernt werden“, erklärt Projektleiter Arndt Meyer vom Landesbetrieb. Der Start der eigentlichen Arbeiten für den Radweg sei aber erst für das Frühjahr 2019 geplant, sagt er.

Bislang endet der Radweg, den der Landesbetrieb in den vergangenen Jahren angelegt hatte, abrupt am Wanderparkplatz Wahlerscheid an der Grenze zwischen dem Kreis Euskirchen und der Städteregion Aachen. Von dort aus beziehungsweise bis dahin, je nach Fahrtrichtung, müssen die Radfahrer bislang die Straße benutzen, was immer wieder zu gefährlichen Situationen führt.

Wunsch der Stadt nicht möglich

Dass der Landesbetrieb den Radweg nicht weiter ausgebaut hat, liege daran, dass die benötigten Flächen im Besitz des Nationalparks seien, hatte ein Sprecher des Landesbetriebs im Jahr 2016 erklärt. Eine Einigung mit der Nationalparkverwaltung schien damals nicht in Sicht.

Nachdem die Stadt Monschau der Nationalparkverwaltung andere Flächen zum Tausch angeboten hat, kann der Radweg gebaut werden. „Wir hatten gehofft, dass mit dem Bau schon in diesem Jahr begonnen werden kann“, sagt Monschaus Bürgermeisterin, Margareta Ritter. Nun habe man den Landesbetrieb angeschrieben und gebeten, mit der für 2018 geplanten Sanierung der Ortsdurchfahrt Höfen zu warten, damit beide Maßnahmen zeitnah beisammen erfolgen können.

Diesem Wunsch könne nicht entsprochen werden, sagt Meyer. Aus fachlichen und verkehrstechnischen Gründen sei ein Aufschub der Sanierung der Ortsdurchfahrt nicht möglich. Die Arbeiten könnten nur abschnittsweise erfolgen, außerdem seien die Arbeiten für den Radweg deutlich umfangreicher, so dass mit einer Bauzeit von mindestens zwei Jahren zu rechnen sei. Der Holzeinschlag muss bis zum 1. März erfolgt sein. In den betroffenen Bereichen des Stadtwalds an der B 258 wird die Maßnahme durch die Stadt Monschau geplant und organisiert. Auch die Umsetzung wird von der Stadt überwacht Im Bereich des Nationalparks erfolgt dies durch den Landesbetrieb. „Wir fangen mit den Fichten an, das Laubholz wird dann später abtransportiert“, erläutert Klaus-Jürgen Schmitz von der Stadt Monschau. Wer Interesse an Buchenbrennholz aus dieser Maßnahme hat, kann sich bei ihm unter Telefon 0172/2421660 melden.

Als die Arbeiten am Freitagnachmittag starteten, wurden die Arbeiten durch zahlreiche Fahrzeuge behindert, die die Absperrung ignoriert hatten. Die Sperrung der B 258 zwischen der Kreuzung B 258/ K 25/K 26 bei Höfen und dem Abzweig der L 245 bei Wahlerscheid bleibt bis Sonntag, 18. Februar, um 19 Uhr bestehen.

(ag)