Roetgen: B258: Die nächste Geduldsprobe für Autofahrer in Roetgen

Roetgen: B258: Die nächste Geduldsprobe für Autofahrer in Roetgen

Die letzte Baustelle in der Ortsdurchfahrt Roetgen ist noch keinen Monat her, da werden die Pendler in Richtung Oberzentrum seit Montag schon wieder auf die nächste Geduldsprobe gestellt: Kurz hinter der Einmündung zum Gewerbegebiet am Vennhorn (aus Richtung Aachen kommend) ist eine Baufirma derzeit dabei, einen Straßendurchlass zu erneuern.

Die dazu notwendige, halbseitige Sperrung der Bundesstraße 258 mit Baustellenampel hätte in der Startphase wohl weit weniger Behinderungen verursacht, wenn die Phasen an die täglichen Verkehrsströme angepasst worden wären. So aber bilden sich morgens ortsauswärts und abends in Richtung Roetgen immense Staus mit reichlich frustrierten und kopfschüttelnden Autofahrern.

Auf diese Situation aber müssen sich die Nutzer der wichtigsten Verkehrsverbindung nach Aachen in den nächsten Wochen auch weiterhin einstellen. Bis zum 4. März, also einen Tag nach Rosenmontag, sollen die Arbeiten andauern, dann gibt es wieder freie Fahrt.

Wie Roetgens Bürgermeister Manfred Eis auf Anfrage mitteilt, handelt es sich um eine „akute und nicht planbare Maßnahme“, die die Gemeinde Roetgen gemeinsam mit dem Landesbetrieb Straßenbau abwickele. Auch die Kosten wird man sich teilen.

Im Zuge einer Kamerabefahrung war festgestellt worden, dass der von West nach Ost verlaufende Straßendurchlauf erhebliche Beschädigungen aufwies. Die ersten Spuren des nachsackenden Straßenunterbaus seien bereits auf der Fahrbahnoberfläche sichtbar geworden, so dass dringender Handlungsbedarf erforderlich gewesen sei.

Bei der Ersteinrichtung der Baustelle habe man zunächst auf eine Baustellenampel zurückgriffen, die man aber am Dienstagmittag wieder abgebaut habe.

Auch in Zukunft, so das Übereinkommen zwischen Gemeinde und Landesbetrieb, wolle man versuchen, so wenig wie möglich die Bauampel einzusetzen. Die auf der Fahrbahn befindliche Baustelle werde mit Stahlplatten abgedeckt, wobei auch bei dieser Lösung für die Autofahrer eine vorsichtige Fahrweise angesagt sei. Ganz ohne Verkehrs-Beeinträchtigungen werde es aber in den nächsten Wochen nicht gehen.

(hes/P. St.)
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