Roetgener Wandertage: Außergewöhnliche Natur und Landschaft erleben

Roetgener Wandertage : Außergewöhnliche Natur und Landschaft erleben

Die Roetgener Wandertage stehen wieder vor der Tür. Damit lädt die Roetgen-Touristik alle Wanderbegeisterten ein, gemeinsam außergewöhnliche Natur zu erleben und eine einmalige Landschaft unter professioneller Führung kennenzulernen.

Die Wandertage finden einmal im Jahr im Herbst statt. Diesmal gibt es eine Wanderung am Samstag, 29. September, und zwei weitere am Sonntag, 30. September.

„Wir wollen mit unseren Wandertagen zeigen, dass Roetgen eben nicht nur das Tor zur Eifel ist, sondern dass wir selbst schon die Eifel sind und dass wir hier von einer wunderschönen Landschaft umgeben sind“, sagt Detlef Wölbeling vom Vorstand der Roetgen-Touristik. Im Vergleich zu den Wandertagen im vergangenen Jahr, als sie zum ersten Mal stattfanden, hätten sich die Anmeldezahlen bereits verdoppelt.

Zwei Touren bereits ausgebucht

Darüber freuen sich nicht nur die Wanderführer und die Roetgen-Touristik selbst, sondern auch Bürgermeister Jorma Klauss. „Es war im vergangenen Jahr schon toll und das spricht sich natürlich rum. Ich finde es toll, wie sich die Roetgen-Touristik entwickelt hat und was sie alles auf die Beine stellt“, sagt er. Für die Gemeinde sei es wichtig, auch das touristische Angebot anzugehen.

Die Gemeinde Roetgen selbst sieht Klauss wie „einen wunderschönen Wald mit drei Lichtungen — Roetgen, Rott und Mulartshütte“. Um diese drei Orte geht es auch bei der Wanderung „Drei Dörfer Tour“ am Sonntag, 30. September. Die Tour verbindet alle drei Ortsteile. Entlang des Eifelsteigs geht es unterhalb der Dreilägerbachtalsperre zum einzigen noch erhaltenen Brückenbauwerk des Westwalls an der Vicht. Von dort geht es durch den Rotter Wald zum Naturschutzgebiet „Struffelt“. Nach Durchquerung der Heide- und Moorlandschaft und einer Rast an der Lensbachhütte geht es in Mulartshütte wieder über die Vicht und auf urigen Wegen zurück nach Roetgen.

Dabei kommt man vorbei „an einer der ältesten Felsformationen Europas, mehr als 500 Millionen Jahre alt“, heißt es seitens der Roetgen-Touristik. „Dabei soll es auch um die Historie der Orte gehen“, sagt Wanderführerin Helga Giesen. Die rund 15 Kilometer lange „Drei Dörfer Tour“ startet um 10 Uhr und dauert etwa fünf Stunden. Anmeldungen sind noch möglich.

Die beiden anderen Wanderungen, „Rund um Roetgen“ (Samstag, 29. September) und „Roetgens Wilder Westen“ (Sonntag, 30. September) sind bereits ausgebucht. „Die Begleitung durch unsere erfahrenen und zertifizierten Wanderführer wird natürlich aufgestockt, so dass auch alle wissen, wo es langgeht, und keiner verloren geht“, sagt Detlef Wölbeling.

Alle Touren starten an der Roetgener Wanderstation, Bundesstraße/Ecke Mühlenstraße, und enden am Bahnhof Roetgen im Café Kaffeefee. Die Wanderungen sind anspruchsvoll und finden bei jedem Wetter statt — außer bei Sturmwarnung. Weil auf holprigen Pfaden gewandert wird, sind Trittsicherheit und ausreichend Kondition vorausgesetzt. Festes Schuhwerk, dem Wetter entsprechende Bekleidung und ausreichend Rucksack-Verpflegung sind dringend zu empfehlen. Kinder sollten wandererfahren und mindestens zwölf Jahre alt sein. Einkehr ist erst am Ende der Touren. Hunde dürfen nicht mitgebracht werden.

Die Roetgen-Touristik wird bei ihren Wandertagen unter anderem vom Eifelverein OG Roetgen und dem Heimat- und Geschichtsverein Roetgen unterstützt.

„Wir wünschen uns tolles Wanderwetter und freuen uns auf das Wochenende“, sagt Detlef Wölbeling.