Ausflug: Ausflug: Kammermusikkreis Simmerath besucht bei seiner Orchesterfahrt die Stadt Gent in Belgien

Ausflug : Ausflug: Kammermusikkreis Simmerath besucht bei seiner Orchesterfahrt die Stadt Gent in Belgien

Die lang geplante Orchesterfahrt des Kammermusikkreises Simmerath begann am Freitag, 7. September. Nach der Fahrt nach Venedig im Jahr 2012 wollten alle Mitglieder eine solche Fahrt, die die Gemeinschaft und den Zusammenhalt im Verein sichtlich stärkt, wiederholen. Diesmal sollte es nach Gent in Belgien gehen.

Gegen 17 Uhr waren alle Mitglieder am Bahnhof in Eupen versammelt, und man stieg in den Zug. Nach heiteren zweieinhalb Stunden kam man in Gent an, vom Bahnhof ging es in die zentral gelegene Jugendherberge. Der restliche Abend stand frei zur Verfügung, so konnte man schon einmal die Altstadt erkunden.

Größte belgische Studentenstadt

Am Samstag stand nach einem freien Vormittag, an dem man zum Beispiel die Burg besichtigen oder einfach nur durch die hübschen Straßen und Läden der Altstadt schlendern konnte, eine Stadtführung an. Dabei erfuhren die Mitglieder des Kammermusikkreises allerlei Details über die Stadt Gent, die die größte Studentenstadt Belgiens ist. Das merkte man an der Lebendigkeit, die die Stadt bis in den späten Abend erfüllte.

Zudem fand im Jahr 1913 die Weltausstellung in Gent statt. Dadurch wurden in der Altstadt viele mittelalterlich erscheinende Gebäude neu gebaut, die das vom Mittelalter geprägte Stadtbild vervollständigten. Nach der Führung wurde noch gemeinsam zum Abendessen in ein altes Restaurant eingeladen. Mit netten Gesprächen und Geselligkeit klang der Tag aus.

Der Sonntag begann mit einer Schiffsrundfahrt auf den Flüssen Schelde und Leie, die in Gent zusammenfließen. Dabei konnte man die Stadt aus neuen Blickwinkeln betrachten. Nach einem kurzen Mittagsessen war es schon wieder Zeit für die Abreise. Durch kleine Komplikationen wegen eines gestrichenen Zugs, kam es zu einer längeren Wartezeit.

Diese wurde aber gut mit einem kleinen spontanen Klavierkonzert an einem vor dem Bahnhof aufgestellten Klavier überbrückt. Dabei zeigte sich, dass mehrere Mitglieder des Kammermusikkreises nicht nur ihr Orchesterinstrument beherrschten, sondern auch noch Klavier spielen konnten. Der nächste Zug fuhr dann wieder planmäßig, und die Rückreise verlief ohne Probleme.

Zurück in Eupen waren alle der Meinung, dass das Wochenende fantastisch verlaufen war, der Zusammenhalt innerhalb des Orchesters noch mal gewachsen war und ein solcher Ausflug unbedingt wiederholt werden müsse.

(us)
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