Nordeifel: Ausbau der B258 ist aus Sicht der SPD dringend nötig

Nordeifel : Ausbau der B258 ist aus Sicht der SPD dringend nötig

Nachdem eine erste Information in den kommunalen Gremien zu den Planungen für die B258 stattgefunden hat, wird in der Öffentlichkeit heftig diskutiert.

Die möglichen Lösungen für die Verkehrsprobleme wurden vom federführenden Landes-Straßenbaubetrieb in der Bezirksvertretung Kornelimünster/Walheim und im Verkehrsausschuss der Städteregion vorgestellt. Der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Städteregionsfraktion, Gerhard Neitzke, begrüßte ausdrücklich, dass „nach langem Drängen die kommunalen Vertretungen endlich in die Absichten einbezogen wurden“.

Darauf habe man lange genug warten müssen, erinnerte er an den ersten SPD-Antrag aus dem Jahr 2013. Auch stehe die Notwendigkeit eines Ausbaus für ihn nicht infrage, so der Sozialdemokrat. Es gelte, „für Anlieger und Pendler tragfähige Lösungen alsbald umzusetzen“.

Die nun erfolgte öffentliche Vorstellung der Pläne ermögliche es den örtlichen Beteiligten, sich hierzu eine Meinung zu bilden, „die dann hoffentlich eine breite Zustimmung erfährt“, so dass es im Aachener Stadtrat zu einer Beschlussfassung kommen kann. Ohne dieses Votum „läuft nichts“, erläutert Neitzke im Hinblick auf Planfeststellungsverfahren und Projektfinanzierung. Mit der Kompromissfähigkeit scheine es aber „nicht weit her zu sein“, stellte Neitzke fest.

„Da Oberbürgermeister Marcel Philipp und Städteregionsrat Helmut Etschenberg das Thema lange genug im Verborgenen gehalten haben, kracht es nun gewaltig innerhalb der CDU“, wie den jüngsten Presseberichten zu entnehmen sei. Dabei hätte Etschenberg sich in der Ausschusssitzung noch für seine „erfolgreichen Hintergrundgespräche ein dickes Eigenlob“ ausgestellt.

„Ich wünsche mir, dass durch die nun eröffnete Debatte der Blick geschärft wird, für die Umsetzung einer baulichen Lösung“, stellte Neitzke abschließend fest.

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