A-Ligisten wollen auswärts nachlegen: Aufsteiger TuS Lammersdorf und TV Konzen in Spitzengruppe

A-Ligisten wollen auswärts nachlegen : Aufsteiger TuS Lammersdorf und TV Konzen in Spitzengruppe

Vom Auftreten seiner Mannschaft beim SV St. Jöris war Lammersdorfs Coach Jürgen Theissen sehr angetan. „Über die gesamte Distanz lagen die besseren Torchancen auf unserer Seite. Es war ein verbissen geführtes Spiel von beiden Mannschaften. Wir haben große Moral bewiesen und zwei Rückstände aufholen können. Die Mannschaft hat eine sehr gute Einstellung an den Tag gelegt. Ich möchte keinen einzelnen Akteur besonders hervorheben, denn es war ein Erfolg der Mannschaft.

In den vier Begegnungen, die wir bisher absolviert haben, sind wir auf gute Mannschaften getroffen. Die Kreisliga A erweist sich in der Breite als ziemlich ausgeglichen“, wusste Theissen zu berichten. Laut Theissen möchte der TuS Lammersdorf, der derzeit auf dem 2. Tabellenplatz rangiert, die Auswärtsaufgabe beim Burtscheider TV sehr konzentriert angehen. „Wir haben sehr viel Respekt vor dem Burtscheider TV. Es ist eine Sache der Einstellung, denn wir wollen zumindest einen Punkt ergattern und den derzeitigen positiven Trend fortsetzen.“

Gar nicht zufrieden mit den ersten 25 Minuten der Partie gegen die Zweitvertretung des SV Breinig war Konzens Trainer Stefan Carl. „In dieser Phase haben wir keinen Zugriff auf das Spiel bekommen. Der Gegner hatte wesentlich mehr Ballbesitz. Danach bewies meine Mannschaft Effektivität, in dem sie mit der ersten Tormöglichkeit auch das 1:0 erzielte. Über die gesamte Spielzeit nutzten wir dann unsere Chancen konsequent aus. Das 4:0 kurz nach der Halbzeit hat unserem Gegner endgültig das Genick gebrochen. In unserem ersten Spiel vor eigenem Anhang haben wir sehr diszipliniert und konzentriert agiert“, analysierte ein sichtlich zufriedener Coach die torreiche Begegnung.

Etwas irritiert reagierte Stefan Carl auf das Resultat des nächsten Gegners des TV Konzen. „Die 1:10-Niederlage des SC Grün-Weiß Lichtenbusch bei der zweiten Mannschaft des VfL Vichttal ist für mich nicht nachvollziehbar. Betrachtet man die Lichtenbuscher Aufstellung in diesem Spiel, so ist das Team nahezu komplett angetreten. Wir lassen uns von diesem Resultat allerdings nicht blenden, denn bekanntlich hat sich Lichtenbusch in den letzten Jahren als unser Angstgegner erwiesen. Personell muss ich lediglich auf Christian Prümmer und Ade Allgaier verzichten, die sich beide am zweiten Spieltag verletzt haben.“

Kreisliga A Düren

Nach der saftigen 2:6-Auftaktniederlage kommt der TuS Schmidt in der Kreisliga A Düren immer besser in Fahrt. Denn nach dem 2:2 im Derby gegen die SG Vossenack/Hürtgen und dem ersten Dreier gegen Jülich wiederholte man am letzten Sonntag das Auftaktergebnis — aber diesmal zu seinen Gunsten. Durch den 6:2-Sieg bei Schlusslicht Merzenich schoss das Team von Trainer Klaus-Peter Kiesant sich in eine positive Tordifferenz und rückte auf Platz sechs der Tabelle vor — punktgleich mit dem Auftaktgegner Birkesdorf und vier weiteren Teams. Vor dem Sieben-Punkte-Sextett stehen nur die beiden Klassenbesten, die bisher alles gewonnen haben — der Türkische SV Düren und die SG Nörvenich/Hochkirchen. Letztere ist am Sonntag der nächste echte Prüfstein für die Schwarz-Gelben und besiegte erst vergangene Woche besagte Birkesdorfer — na klar — mit 6:2. Der TuS ist also gewarnt, sollte aber mit dem Heimvorteil im Rücken das Spitzenspiel optimistisch angehen.

Auch bei der SG Vossenack/Hürtgen hörte man am Sonntag die Steine der Erleichterung purzeln, denn das 2:0 beim SC Jülich 1910/97 war der erste Saisonsieg. Über eine Stunde war die Partie am Stadionweg alt, ehe die Heimelf den Gast mit einem Eigentor auf die Siegerstraße schickte. Matchwinner war natürlich Torwart Benno Schneider, der gleich zwei Strafstöße parierte.

Am Sonntag geht es in Hürtgen gegen SW Titz. Der Gegner ist nach einem imposanten und torreichen Sechs-Punkte-Start mit einem 2:7 beim Spitzenreiter und einem Remis beim FC Düren 77 auf Normalniveau gelandet und liegt direkt hinter dem TuS Schmidt. Wenn die Elf von Tim Krumpen sich weiter emporarbeiten möchte, muss am Sonntag Zählbares herausspringen.

  1. Türk. SV Düren 418:512
  2. Nörvenich/H. 413:312
  3. Birkesdorf 419:147
  4. Düren 7748:57
  5. Kurdistan 411:97
  6. Schmidt 412:117
  7. Titz 49:97
  8. Lohn 410:127
  9. Hambach 47:66
  10. Lendersdorf 46:66
  11. SC Jülich 47:54
  12. Vossenack-H. 45:104
  13. Oberzier 47:123
  14. Krauthausen 45:123
  15. Ederen 46:120
  16. Merzenich 49:210
(hes/ame)
Mehr von Aachener Zeitung