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Nordeifel: Auf Nordeifelteams warten schwere Auswärtstermine

Nordeifel : Auf Nordeifelteams warten schwere Auswärtstermine

In der Dürener Kreisliga A steht am Donnerstag der nächste, aber vorläufig letzte Wochenspieltag auf dem Spielplan. Für die beiden Nordeifelvertreter in der Liga, der SG Vossenack-Hürtgen und dem TuS Schmidt, stehen Auswärtstermine bei der SG Voreifel und in Merzenich an.

Den 0:4-Dämpfer am Wochenspieltag gegen den SV Kelz hatte die SG Vossenack-Hürtgen gut wegsteckt, denn am Sonntag präsentierte sie sich beim Mitfavoriten SC Merzenich wieder ganz passabel. „Den Punkt hatte die Mannschaft sich verdient.

Nach ausgeglichener ersten Halbzeit hätten wir nach dem Führungstreffer sogar das 2:0 nachlegen können“, ärgerte SG Trainer Nils Degenhardt sich, dass der Schiedsrichter seinem Team einen klaren Strafstoß verwehrte. Auch wenn noch nicht alles wunschgemäß verlief, war man bei den Rureifelern mit der Punkteteilung zufrieden.

Wochenspieltage mag man bei der Spielgemeinschaft nicht, weil man an denen meistens auf einige Spieler aus beruflichen Gründen verzichten muss. „Wir werden wieder unsere personellen Probleme haben, aber es hat sich nach nur drei Spieltagen gezeigt, dass in der A-Liga jeder jeden schlagen kann, deshalb sind wir nicht chancenlos“, traut Lars Degenhardt seiner Mannschaft auch beim Mitfavoriten SG Voreifel (Anstoß 18.30 Uhr) eine Punkteteilung zu.

Für den Schmidter Trainer Georg Bauer verlief die Partie am vergangenen Spieltag bei der SG GFC Düren 99 deprimierend. Enttäuschend war für den Coach nicht nur das Ergebnis, sondern die schwere Verletzung von Max Hentschel, der sich einen Achillessehnenriss zuzog und monatelang ausfallen wird. „Das ist unser bester Spieler, den können wir nicht ersetzen“.

Auch wenn die Schwarz-Gelben erst in der vorletzten Minute zum 2:2 kamen, war das Ergebnis im Endeffekt für den Schmidter Trainer ärgerlich. „Wir haben in der ersten Halbzeit zu viele 100-prozentige Torchancen ausgelassen“. Mit einigem Respekt reisen die Schmidter am Donnerstag (Anstoß 19 Uhr) zum SC Merzenich, der auch für Georg Bauer auf der Liste der Favoriten steht. „Wenn wir einen Punkt mitnehmen wollen, dann müssen wir kämpferisch schon alles auspacken“, fordert der Trainer 100 Prozent Einsatzwille und Leidenschaft.

(kk)