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Kalterherberg: Auch im Juniorenbereich müssen Vereine enger zusammenrücken

Kalterherberg : Auch im Juniorenbereich müssen Vereine enger zusammenrücken

Ein Problem, das in vielen Vereinen in den letzten Jahren zugenommen und teilweise schon dramatische Auswirkungen angenommen hat, stellt sich derzeit beim SV Kalterherberg überhaupt nicht.

Juniorenmannschaften mit geeigneten Trainern bzw. Betreuern zu bestücken wird beim SVK als völlig unproblematisch angesehen. Auf insgesamt 23 Jugendausschussmitglieder kann der Kalterherberger Jugendleiter Hermann-Josef Krings derzeit zurückgreifen.

„Qual der Wahl”

„Teilweise habe ich die Qual der Wahl bei der Besetzung der Mannschaften. Manche Vereine würden sich glücklich schätzen, diese Konstellation im Jugendbereich vorzufinden. Etliche Betreuer wachsen mit den einzelnen Mannschaften, betreuen diese vom Bambini-Junioren-Bereich an und sehen irgendwann in den oberen Juniorenklassen, dass sich ihre Arbeit gelohnt hat”, hofft Krings, dass sich diese positive Entwicklung in den nächsten Jahren kontinuierlich fortsetzen wird.

Talente halten

Hermann-Josef Krings verweist aber auf ein anderes Problem: „Sieht man allerdings die personellen Besetzungen der Mannschaften im A- bis D-Junioren-Bereich, so ist eine weitere intensive Kooperation mit den Vereinen TV Höfen und SV Bergwacht Rohren unumgänglich.

Durch diese Kooperation soll auch gewährleistet sein, dass die Talente in den drei Vereinen auch in der hiesigen Region gehalten werden können”, so Krings. In der Spielzeit 2004/2005 werden die A- und B- Junioren unter der Vereinsfahne des SV Kalterherberg auflaufen, die C-Junioren unter dem Namen des TV Höfen sowie zwei D-Junioren-Mannschaften unter SV Bergwacht Rohren. Die einzelnen Betreuer sollen dabei individuell entscheiden, ob die Mannschaften ihre Begegnungen letztlich in Kalterherberg, Höfen oder Rohren austragen werden.

„Immer die gleichen Eltern”

In den unteren Altersklassen finden die Trainer und Betreuer immer wieder Eltern, die bereit sind, die jugendlichen Kicker zu Spielen, Turnieren und Trainingslagern zu fahren. „Allerdings muss ich einschränken, dass es sich dabei leider fast ausschließlich immer um die gleichen Eltern handelt, die sich für Fahrdienste zur Verfügung stellen. In den oberen Altersklassen, wo die Eltern die Spiele ihrer Sprösslinge nicht mehr so intensiv verfolgen, wird es immer schwieriger, die Akteure zu den Auswärtsspielen zu befördern. Die Betreuer sind dann meist auf sich alleine gestellt”, bemerkt Jugendleiter Krings.

Neben dem aktuellen Spielbetrieb bietet der SV Kalterherberg seinen Jugendlichen eine Reihe von außersportlichen Aktivitäten an. Die B- und C-Jugendlichen weilten in der abgelaufenen Spielzeit sowohl bei ihren französischen Freunden in Limoges als auch zu einem dreitägigen Trainingslager in der Sportschule des Fußball-Verbandes Mittelrhein in Hennef.

Die jüngsten Jahrgänge besuchen zumeist Heimspiele der Bundesligisten 1. FC Köln und TSV Bayer 04 Leverkusen, wobei die guten Kontakte des Jugendleiters (und FC-Fans!) Hermann-Josef Krings zu den „Geißböcken” sich für die Jugendabteilung des SV Kalterherberg immer wieder als positiv erweisen.

Die WM im Verein

Alle zwei Jahre gastieren die jüngsten Jahrgänge des SVK im Kurt-Katterbach-Haus in Küchelscheid. Der jährliche Vereinsjugendtag gehört ebenfalls zum festen Bestandteil des Terminkalenders. Besonders stolz ist der Jugendleiter auf die Tatsache, dass der Verein am Wettbewerb „Club 2006 - Die FIFA-WM im Verein” teilgenommen hat.

Jugendleiter Hermann-Josef Krings lädt die Mitglieder des Jugendausschusses einmal monatlich zu einer Sitzung ein, um Themen zu analysieren, aktuelle Probleme zu besprechen sowie Veranstaltungen (z.B. Turniere) vorzubereiten.