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Kalterherberg: Auch eigene Politik kritisch betrachten

Kalterherberg : Auch eigene Politik kritisch betrachten

„Die wirtschaftliche Lage in Deutschland ist verheerend. Wir als CDU werden dies den Bürgern im Kommunalwahlkampf 2004 ehrlich sagen,” meinte Monschaus CDU-Vorsitzender Alexander Lenders vor dem Ortsverband Kalterherberg.

Die CDU in der Stadt Monschau, so Lenders weiter, werde daher „kein dickes Programm mit großen Versprechen machen. Denn für große Versprechen haben wir keinen Spielraum.” Vielmehr sei es erklärtes Ziel der Monschauer Union, „dass, was wir haben, zu halten”.

Schulen, Wirtschaft und Vereine

Die CDU will sich im Wahlkampf - wie seit der Wahl Theo Steinröx zum Bürgermeister - auf ihre Schwerpunkte konzentrieren: Schulen, Wirtschaft und Vereine.

Mit Blick auf die noch folgenden Ortsparteitage kündigte der Vorsitzende eine starke Mannschaft für den Kommunalwahlkampf an: „Erfahrene Ratsvertreter, neue und junge Leute und Frauen” treten für den Monschauer Stadtrat an. Der Vorsitzende glaubt an eine für die CDU erfolgreiche Wahl, „weil wir gute und ehrliche Leistungen vorzuweisen haben”.

Die CDU stehe außerdem für eine Politik, „die der Eifeler mag: Wir loben auch, wenn es angebracht ist, den politischen Gegner und kritisieren, wenn es sein muss, die eigenen Leute. Wir als CDU Monschau halten nichts von dem Irrglauben, dass alles Gute nur von der eigenen Partei komme.”

„Besser für die Stadt”

Waltraud Haake tritt bei der Kommunalwahl 2004 nochmals als Kandidatin für ein Kreistagsmandat an. Die Kalterherberger CDU-Mitglieder gaben der Rohrenerin bereits ihr einstimmiges Votum, dass Waltraud Haake dankend annahm: „Auch wenn es vielleicht nicht bescheiden klingen mag: Für die Stadt ist es besser, wenn ich für eine weitere Legislaturperiode im Kreistag kandidiere.”

Wenn Landrat Carl Meulenbergh 2009 nicht mehr antrete, dann werde mit ihm „die alte Garde” aufhören. „Aber jetzt werde ich mit gleichem Engagement wie bisher weitermachen”, versprach Waltraud Haake.