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Sonderausstellung: Anita Lasker-Wallfisch – „Die Cellistin von Auschwitz“

Sonderausstellung : Anita Lasker-Wallfisch – „Die Cellistin von Auschwitz“

„Die Cellistin von Auschwitz“ heißt eine Sonderausstellung in Vogelsang IP vom 4. März bis zum 8. Mai. Sie erzählt die Geschichte von Anita Lasker-Wallfisch speziell für junge Menschen.

Vogelsang IP präsentiert eine neue Sonderausstellung. Gezeigt wird die Geschichte der Cellistin Anita Lasker-Wallfisch (geb. 1925), die im Mädchenorchester von Auschwitz-Birkenau spielte. Zusammen mit ihrer Schwester Renate überlebte sie die Konzentrationslager Auschwitz und Bergen-Belsen und lebt heute in London. Grundlage für die Ausstellung ist ein Kinderbuch von Lukas Ruegenberg und Barbara Kirschbaum, das in Bildern und einfachen Texten Begebenheiten aus Kindheit und Jugend sowie vom Widerstand und dem Überleben von Anita und Renate zeigt. Gestaltet wurde die Ausstellung von Georg Bungarten.

Die Ausstellung bietet mit dem biografischen Zugang und der Lebensgeschichte von Überlebenden erste Informationen zur jüdischen Verfolgungsgeschichte. Gleichzeitig regt sie an, über die NS-Diktatur sowie alltägliche und gegenwärtige Ausgrenzung ins Gespräch zu kommen und zu vermitteln, wohin das führen kann.

Parallel zur täglich geöffneten und kostenfreien Ausstellung gibt es ein Rahmenprogramm mit Lesungen, musikalischer Begleitung und Erinnerungen auch an die kürzlich verstorbene Esther Bejarano, die ebenfalls im Auschwitz-Orchester spielte. Der Eintritt ist sowohl zur Ausstellung als auch für die Teilnahme am Begleitprogramm frei.

Für Pädagogen werden (analoge und digitale) Fortbildungen zur kindgerechten Vermittlung der NS-Diktatur und des Holocaust angeboten. Für Schulklassen mit Kindern im Alter von acht bis zwölf Jahren gibt es einen 45-minütigen Rundgang durch die Ausstellung. Das Vogelsang-IP-Team informiert und berät über Fortbildungstermine, Rundgänge durch die Ausstellung und Fördermöglichkeiten unter Tel.02444/9157911 oder per E-Mail: buchung@vogelsang-ip.de. Außerdem kann die Ausstellung auch von interessierten Schulen ausgeliehen werden.

(red)