Schmidt: Alle Schmidter Chöre und Musikvereine gaben ein gemeinsames Konzert

Schmidt: Alle Schmidter Chöre und Musikvereine gaben ein gemeinsames Konzert

Wenn alle Musik treibenden Vereine von Schmidt und alle Sängerinnen und Sänger sich ein Stelldichein geben, dann können die Zuhörer über soviel musikalische Aktivitäten nur staunen. So war es auch wieder beim weihnachtlichen Konzert, das am Sonntag in der Kirche St. Hubertus stattfand.

Zunächst war das Präludium C-Dur von Bach zu hören, womit Markus Grubert an der Orgel die Menschen einstimmte. Dann durfte man sich am mächtigen Klang der Bläser erfreuen, als der Musikverein Vangelis´ „Conquest of Paradise” spielte. Leisere Töne schlug der Kirchenchor unter Leitung von Markus Grubert an: „O selige Nacht” und „Ich steh an deiner Krippe hier” wurden von geschulten Stimmen vorgetragen.

Das Jugendorchester des Musikvereins „Frohsinn” überraschte mit einem Potpourri bekannter Weihnachtsweisen; das konnte sich durchaus hören lassen, was die jungen Damen und Herren auf ihren Instrumenten einstudiert hatten. Auch Leo Bütz, der das Orchester leitet, schien zufrieden. Jan Reuter, der das Trommler- und Pfeiferkorps dirigiert, hat schon mehrmals aufhorchen lassen mit seinem mutigen Griff in die Noten. Das Repertoire des Korps geht weit über Marschmusik hinaus; diesmal waren gefühlvolle Stücke zu hören: „Mull of Kintyre” von Paul McCartney und Schostakowitschs „Second Walz”; viel Applaus gab es als Anerkennung und Dank.

„Freude zieht in unsere Herzen” erschallte ein weiterer froher Gesang von der Empore, als der Kirchenchor wieder an der Reihe war. Und alle Register zog anschließend der Musikverein: „A Christmas Rockfestival” hieß das Arrangement; hier gab es ein Wiederhören mit „Mary´s Boy Child”, „Last Christmas” und swingenden amerikanischen Titeln. Die Holz- und Blechbläser zeigten, was sie können und füllten den Kirchenraum mit frech-fröhlichem Weihnachtssound.

Gedanken zur festlichen Zeit, zum Frieden und zum Jahreswechsel trug Ludwig Fischer vor. Der Kinderchor, den M. Camay leitet, bereitete Freude mit seinen Darbietungen, unterstützt von drei jungen Solisten. Dann fand er Verstärkung durch „Laudate Dominum”, einem gemischten Chor, den Elisabeth Kreutz dirigiert und der hauptsächlich moderne Lieder in anspruchsvoller mehrstimmiger Fassung singt. Diesmal gefiel er mit „Keinen Tag soll es geben” und „Da berühren sich Himmel und Erde”.

Die Instrumentalgruppe und der Männerchor des Eifelvereins fanden wieder viel Aufmerksamkeit mit alten schönen Liedern; eine Kölsch-Fassung von „Lobet den Herrn” wurde ein gelungener gemeinsamer Vortrag mit Laudate Dominum. Auf den krönenden Abschluss hatten sich alle gefreut, da durften sie die bekannten Weihnachtslieder mitsingen und der Musikverein „Frohsinn” gab sein Bestes für eine Begleitung mit mächtigem Klang.

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