Monschau: Akkordeon-Orchester gibt Adventskonzert in der Aukirche

Monschau: Akkordeon-Orchester gibt Adventskonzert in der Aukirche

Nicht nur Familienangehörige der Spielerinnen und Spieler des Akkordeon-Orchesters Monschauer Land nutzten die Gelegenheit zu einem Besuch des Advents-Konzertes in der Monschauer Aukirche, sondern auch von nah und fern angereiste Besucher des Monschauer Weihnachtsmarktes nahmen sich ein wenig Zeit, um das Konzert zu verfolgen.

Andrea Krämer, 1. Vorsitzende des Vereins, wünschte zu Beginn angenehme Unterhaltung. „Wir hoffen, dass der Funke auf sie überspringt“, wünschte sich Heike Ungermann, die die einzelnen Stücke dem Publikum näher erläuterte. Eine im Hintergrund laufende Power-Point-Präsentation war von Daniel Steffens zusammengestellt worden.

Mit Hail Holy Queen, auch bekannt als Salve Regina, das unter anderem im Film Sister Act gesungen wurde, eröffnete das Akkordeon-Orchester unter der musikalischen Leitung von Willi Mertgens das 70-minütige unterhaltsame Konzert. „Ach ich hab in meinem Herzen“ aus der Oper Schwarzer Peter wurde von der Solo-Saxofonistin Claudia Blumensath begleitet.

Das Adagietto des niederländischen Komponisten Jacob de Haan erinnerte vom Stil her an Barock-Musik. Das „Ave Maria der Berge“ drang in die Herzen des Publikums. Bei der Romanze „Ich lieb dich“ des Komponisten Frank Ehret in einer Bearbeitung von Franz Watz blieb es jedem Konzertbesucher selbst überlassen, an wen er oder sie in diesem Moment denken würde.

Franz Schubert komponierte im Jahre 1825 das bekannte Ave Maria, das von Willi Mertgens am Saxofon begleitet wurde. Der traditionelle Gospelsong „Amen“ steigerte sich nach der Vorstellung des Themas nach und nach bis hin zum feierlichen Schlussakkord. „Hallelujah“ stammt aus dem Hebräischen und wurde von dem am 7. November dieses Jahres verstorbenen Leonard Cohen komponiert. Solistin Claudia Blumensath sang das Musikstück beim Konzert in Monschau.

Interessant, wie das Stück „A Christmas Suite“, das 1986 von Jan de Haan komponiert wurde, vom Orchester präsentiert wurde. Das 1932 geschriebene „Santa Claus Is Coming To Town“ (Der Weihnachtsmann kommt in die Stadt) verbreitete beim Publikum gute Laune. Als etwas gewöhnungsbedürftig erwies sich „Tango Christmas“, ein Weihnachtslieder-Potpourri im Tango-Nuevo-Stil.

Trotz der einfachen Struktur (nur drei Akkorde) wurde das spanische Weihnachtslied Feliz Navidad (Frohe Weihnachten) des Komponisten Jose Feliciano weltbekannt. Das Akkordeon-Orchester Monschauer Land präsentierte O Holy Night in der englischen Version des weltbekannten Minuit Chretien (Mitternachts-Spitzen). „Mary‘s Boy Child“, das schon von der bekannten Band Boney M. gesungen wurde, überzeugt durch die Einfachheit bei der Erzählung von Christi Geburt. Mit der Zugabe „I‘m Dreaming Of A White Christmas“ verabschiedete sich das Orchester von einem zufriedenen Publikum.

(ame)