Monschau: Adventskalender strahlt auch in seinem 18. Jahr

Monschau: Adventskalender strahlt auch in seinem 18. Jahr

Im Haus Troistorff trafen sich am Samstag des ersten Adventswochenendes wie in jedem Jahr die Freunde, Gönner und Förderer des Kunst- und Kulturvereins Haus Troistorff, um feierlich das Kunstprojekt Monschauer Adventskalender zu starten.

Die Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden, Dr. Peters, fiel kurz und herzlich aus. Peters bedankte sich bei allen, teils von weit her angereisten Gästen und übergab das Wort an die Bürgermeisterin der Stadt Monschau, Margareta Ritter. „Ich bin glücklich, hier im Kreise bekannter Gesichter sprechen zu dürfen“, so Ritter.

In ihrem Grußwort erinnerte die Bürgermeisterin an die berechtigte Kritik am Monschauer Weihnachtsmarkt, besonders im vergangenen Jahr. Es gab zu viele Buden mit Speisen und Getränken; das eigentliche Flair eines Weihnachtsmarktes ging hier verloren. Das bemängelten zahlreiche Gäste.

Gemeinsam mit privaten Investoren beschloss man Anfang 2017 eine Neuausrichtung des vorweihnachtlichen Treibens. Man beschloss: Für jeden von privaten Investoren eigens eingebrachten Euro legt die Stadt den gleichen Betrag noch mal mit in einen Pott, um somit neue Investitionen tätigen zu können. So konnten die 21 000 Euro, die durch private Spenden zustande kamen, somit verdoppelt werden.

Weihnachten gehört zur Marke

Ritter betonte, dass eine der Besonderheiten der Marke Monschau das Stadtbild in der Weihnachtszeit sei und man in diesem Jahr mit zahlreichen Neuerungen ein ganz anderes Bild abgebe. Darüber könnten sich alle freuen, denn das habe man gemeinsam geschafft.

Im anschließenden Grußwort von Städteregionsrat Helmut Etschenberg wurden die zahlreichen Gäste noch einmal im Einzelnen begrüßt, und auch der Städteregionsrat lobte das Engagement der Stadt hinsichtlich des Weihnachtsmarktes und ebenso das des Kunst- und Kulturvereins Haus Troistorff, der durch die Lichtinstallation des Adventskalenders in jedem Jahr für ein festliches Ereignis in der Adventszeit sorgt. Professor Dr. Pohle, Leiter des Geschäftsbereiches „Route Charlemange“, hielt im Anschluss an die Grußworte einen kurzen Vortrag und erinnerte im Hinblick auf Adventszeit und Vorweihnachtszeit an das für die Kirche besondere Jahr 2017, in dem man den Reformationstag in besonderem Maße würdigte.

Draußen vor dem Haus Troistorff fand sich bereits eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Besuchern ein, die gespannt auf die leuchtenden Fenster warteten. Wenige Minuten später war es dann soweit. Begleitet von festlichen Klängen erstrahlte der Adventskalender Monschau auf — im 18. Jahr. Die immer größer werdende Besucherschar vor dem Haus Troistorff gab den Verantwortlichen Recht. Der Adventskalender ist ein Stück Monschauer Tradition geworden und ist in der Adventszeit aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken.

(raab)
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