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Monschau: Abschied für 52 Schüler und der Elwin-Christoffel-Realschule

Monschau : Abschied für 52 Schüler und der Elwin-Christoffel-Realschule

52 Schüler und vier Schülerinnen der Elwin-Christoffel-Realschule in Monschau stellten ihre Abschlussfeier unter das Motto „Die Zeit vergeht, die Zukunft bleibt“.

Nach dem Gottesdienst in der Mützenicher Pfarrkirche stand die Feier in der Aula der Schule im Zeichen von Abschiedsreden, Gesang, vielen Dankesworten, der Ehrung der besten Schüler der drei Abschlussklassen und der obligatorischen Zeugnisausgabe am Ende der zweistündigen Veranstaltung.

Bei der Abschlussfeier der Elwin-Christoffel-Realschule Monschau wurden mit Max Diewald, Paul Gerken und Jonas Nonhoff (von links) die Klassenbesten ausgezeichnet. Links Schulleiter Peter Groten, ganz rechts Paul Milz vom Förderverein der Schule. Foto: A. Mertens

Für Schulleiter Peter Groten war es „ein außergewöhnlicher und denkwürdiger Tag“, denn es wurden nicht nur die Schüler der Abschlussklassen verabschiedet, sondern auch die gesamte, seit 1961 bestehende Schule samt ihrer Historie und ihrer Erfolgsgeschichte wurde geschlossen. „

Zunächst ist es sicherlich ein fröhliches Ereignis, denn den Schulabschluss kann euch keiner mehr nehmen. Ihr habt euch ein solides Fundament an Wissen und Können angeeignet, was euch in die Lage versetzt, optimistisch in die Zukunft blicken zu können. Die sozialen und persönlichen Kompetenzen sind durch gezielte Förderung gefestigt worden. Schulen und Ausbildungsbetriebe geben uns immer wieder die Rückmeldung, dass die Monschauer Realschüler als sehr motiviert, freundlich, zuverlässig, teamfähig und verantwortungsbewusst handelnd gelten würden“, betonte Groten.

Nach Ansicht des letzten ECR-Schulleiters hat die Schule wertvolle Hilfen und Anregungen für eine erfolgreiche Zukunft der Schüler geschaffen. „Wer seine Freizeit nur sitzend vor dem PC oder mit dem Smartphone verbringt, der verpasst große Momente der Gegenwart und lebt nicht in Richtung Zukunft. Ihr könnt eure Träume leben und verwirklichen, denn ihr habt das Potenzial dazu von euren Eltern und von der Zeit in der Schule erhalten. Die Zensuren sind die Belohnung für eure zielstrebige Arbeit über Jahre hinweg. Es liegt an euch, darauf zu achten, dass die heutige Leistungsbestätigung kein Verfallsdatum erhält. Durch das Aufstellen von neuen Zielen, die es dann Schritt für Schritt mit den bereits erreichten Leistungen im Gepäck anzustreben gilt, könnt ihr dem bewusst entgegenwirken“, sagte der Schulleiter, der abschließend nicht nur den Schülern, sondern auch deren Eltern, Freunden und Verwandten zum Erreichen der Fachoberschulreife, ja sogar größtenteils mit der Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe, gratulierte.

„Trotz der Schließung der Schule steht heute das Positive im Vordergrund“, meinte Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter, die im Namen des Schulverbandes Nordeifel den Schülern gratulierte. „Für die Entlassschüler gilt nun die Devise, die Kräfte zu bündeln und wichtige Entscheidungen für die Zukunft zu treffen“. Sie dankte dem Lehrerkollegium, das die Schüler bis zum Ende der Schulzeit begleitet hätte. Ihr Dank galt auch Schulleiter Peter Groten, der Verantwortung für die Standorte Monschau und Kleinhau übernommen hatte.

Marianne Spille, in deren Zuständigkeitsbereich 100 Realschulen im Regierungsbezirk Köln fallen, bescheinigte der Elwin-Christoffel-Realschule ein sehr gutes Zeugnis. „An der Schule wird eine hervorragende Arbeit geleistet. Aufgrund einer Qualitätsanalyse wurden der Schule ein hohes Engagement, ein hervorragendes Klima und ein besonderer Einsatz von Ressourcen mit dem Ziel, organisatorische Dinge zu opti- mieren, bescheinigt. Negative Dinge wurden von der Elwin-Christoffel-Realschule nicht gemeldet. Die Schule hat bis zum Schluss alle Ziele erreicht, die sie umsetzen wollte“, wusste sie zu berichten.

Mit ihrer sanften Stimme berührte Pia Wenzel das Publikum mit „Run to you“ und „When we are old“. Ein witziges Schüler-Lehrer-Quiz der Klasse 10 b und Filme über Erlebnisse der Klassen 10a und 10c wurden vom Publikum aufmerksam verfolgt. Schülersprecher Simon Dick rief noch einmal die schöne Schulzeit in Erinnerung. „Die Lehrer hatten es nicht immer leicht mit uns. Dennoch haben sie uns etwas beigebracht.“ Als Klassenbeste wurden Max Diewald (10a), Paul Gerken (10b) und Jonas Nonhoff (10c) ausgezeichnet.

Vor der Zeugnisausgabe dankte Schulleiter Groten noch Schulsekretärin Eveline Förster, Hausmeister Frank Paulus, Anja Mertens und Sabine Sauer von der Schulpfleg- schaft, den beiden Frühstücksmüttern Hildegard Jakobs und Michaela Schweitzer, den Reinigungskräften Brigitte Huppertz und Wieselawa Speyer-Niessen sowie dem Förderverein für ihren Einsatz. „Die guten Seelen der Schulfamilie haben in Bezug auf Zusammenarbeit, Vertrauen und Verlässlichkeit ihre Aufgaben mit Bravour gelöst.“