Nordeifel: A-Ligist TV Konzen wehrte sich lange gegen den Favoriten

Nordeifel: A-Ligist TV Konzen wehrte sich lange gegen den Favoriten

In den beiden vorgezogenen Kreispokalspielen kam für den FC Roetgen und den TV Konzen in der zweiten Runde das Aus. Bezirksligist FC Roetgen kassierte eine 0:3-Niederlage beim Ligakonkurrenten Alemannia Mariadorf.

A-Ligist TV Konzen lieferte sich mit dem SV Rott vor über 200 Zuschauern lange Zeit einen rassigen Pokalfight, wurde dafür aber nicht belohnt.

Am Ende hieß es 5:2 für den Landesligisten, der aber siebzig Minuten für den Sieg hart arbeiten musste. Die Begegnung war noch keine fünf Minuten alt, als der Underdog in Führung ging. Marcel Mertens verwandelte einen Foulelfmeter zum 1:0.

In der Folgezeit entwickelte sich eine Begegnung auf Augenhöhe, in der die spielerischen Vorteile bei den Gästen lagen, diese jedoch von den Gastgebern mit erhöhter Einsatzbereitschaft wettgemacht wurden. In der 25. Minute hätte Sascha Huppertz das Ergebnis sogar auf 2:0 stellen können, jedoch traf er nur die Latte. Drei Minuten später besorgte Yassine Ali Gnondi nach gelungener Kombination den Ausgleich.

In der 54. Minute konnte der Außenseiter erneut jubeln. Nach einem Konter veredelte Sascha Huppertz eine gut getimte Hereingabe von Markus Roder mit dem 2:1. Zwei Minuten später drückte der eingewechselte Calvin Page eine Hereingabe von Yassine Ali Gnondi zum Ausgleich über die Linie.

Als der Rotter Keeper Patrick Diehl wenige Minuten später den Ball ohne Not vertändelte, traf Marcel Mertens nur das Außennetz. In der 66. Minute sorgte Hasan Er für die erstmalige Führung der Rotter. Diese baute Kosei Mitani fünf Minuten später auf 4:2 aus. In der Nachspielzeit erzielte wiederum Hasan Er aus abseitsverdächtiger Position den Endstand.

Trotz der Niederlage hatte Konzens Trainer Frank Thielen allen Grund, zufrieden zu sein: „Ich glaube, wir haben eine gute Leistung gezeigt, leider ist die Niederlage ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen.“

Da nur der Platz am Südpark in Mariadorf eine Flutlichtanlage hat, musste der FC Roetgen gegen die Landalemannia auf die ungewohnte und ungeliebte Asche. „Wir hatten unsere Probleme mit den Gegebenheiten und haben dem Gegner mit zwei kapitalen Fehlern zur Führung verholfen“, gab der Roetgener Trainer Bernhard Schmitz zu.

Die Schwarz-Roten leisteten sich in der Anfangsviertelstunde zwei Abwehrfehler, die die Gastgeber durch Christopher Olujimi zur 2:0-Führung nutzten. In der Folgezeit konnte der FC die Begegnung ausgeglichen gestalten, kam aber kaum zu zwingenden Torchancen. In der 77. Minute sorgte Lucas Heitzer mit einem Sonntagsschuss für die endgültige Entscheidung. „Mariadorf ist verdient in die dritte Runde eingezogen“, konstatierte der FC-Coach.