Simmerath: 90 Schwimmer gehen für guten Zweck baden

Simmerath: 90 Schwimmer gehen für guten Zweck baden

Eine etwas bessere Resonanz beim Schwimmwettbewerb „Deutschland schwimmt“, der Ende September im Simmerather Simm-Bad stattgefunden hatte, hätte sich Ingo Braun, der Vorsitzende der Hansa-Gemeinschaft, schon gewünscht.

Er sagte: „Obwohl wir im Vorfeld jede Menge Plakate aufgehangen haben und auch von der Presse toll unterstützt wurden, bin ich letztlich über die Beteiligung an dieser Veranstaltung, die immerhin für einen guten Zweck war, enttäuscht.“

Bei „Deutschland schwimmt“ wurde bundesweit in 242 Schwimmhallen geschwommen. Mit den Spendengeldern der Sponsoren sollte bedürftigen Kindern das Schwimmenlernen ermöglicht werden. Zwischen 50.000 und 200.000 Euro sollten dabei je nach erreichter Kilometerzahl herauskommen.

Für das Schwimmevent waren auch im Simm-Bad für drei Stunden zwei Schwimmbahnen reserviert. 90 Teilnehmer fanden sich ein, von denen laut Braun allerdings über siebzig Prozent Hansa-Mitglieder waren. Braun monierte, dass von der Gemeinde sich offensichtlich niemand in die Fluten stürzte.

85,5 Kilometer geschwommen

Trotzdem schwammen die 90 Teilnehmer im Simm-Bad 85,5 Kilometer und trugen damit auch bei zum bundesweiten Rekord, der alle Erwartungen bei weitem übertraf. Über 27.000 Kilometer wurden in der Bundesrepublik für den guten Zweck geschwommen, woraus eine Spendensumme von 213.500 Euro resultierte.

(ho)
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