Kalterherberg: 450 Feuerwehrleute in der Vereinshalle

Kalterherberg: 450 Feuerwehrleute in der Vereinshalle

Sie haben sich über viele Jahrzehnte in ihrer Freizeit in den Dienst am Nächsten gestellt. Getreu dem Motto der Feuerwehren „Retten-Löschen-Bergen-Schützen” haben sie sich in ihrer Freizeit um ihren Nächsten bemüht. Viele von ihnen sind seit 50, 60 oder gar 70 Jahren Mitglied in den Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr in der StädteRegion Aachen.

Am Samstag richteten die neun Feuerwehren in der StädteRegion Aachen für ihre ehemaligen Kollegen, die inzwischen der Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehren angehören, ihr Jahrestreffen in der Vereinshalle Kalterherberg aus.

Es ist Tradition der Feuerwehren aus Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Herzogenrath, Roetgen, Simmerath, Stolberg, Würselen und Monschau, ihrer Ehrenabteilung ein jährliches Treffen auszurichten. Da immer drei Feuerwehren mit der Ausrichtung des Treffens der Ehrenabteilung betraut sind, fällt die Ausrichtung alle drei Jahre auch den Eifeler Feuerwehren aus Roetgen, Simmerath und Monschau zu.

Neben der Bürgermeisterin der Stadt Monschau, Margareta Ritter, durfte der Stolberger Wehrleiter Toni Sturz, der durch das Programm führte, den Leiter der Ehrenabteilung der Städteregion Hans Krings, den stellvertretenden Kreisbrandmeister Bernd Hollands und den Bezirksbrandmeister Manfred Savoir begrüßen. Als Vertreter von Städteregionsrat Helmut Etschenberg hatte Hans Josef Hilsenbeck den Weg nach Kalterherberg gefunden. Für die musikalische Unterhaltung sorgte der Musikverein Harmonie Kalterherberg.

Nach der Erinnerung an die verstorbenen Feuerwehrkameraden richtete der stellvertretende Städteregionsrat Hans Josef Hilsenbeck ein Grußwort an die 450 erschienenen Feuerwehrleute und ihre Partnerinnen. Es spricht für die Gemeinschaft der Feuerwehrleute, dass auch die Witwen der verstorbenen Feuerwehrmänner zu den Treffen der Ehrenabteilung eingeladen werden.

Hilsenbeck betonte, dass das Treffen der Ehrenabteilung in jedem Jahr ein Tag des Feierns, aber auch ein Tag der Erinnerung sei. Erinnern sollten sich die ehemaligen Feuerwehrleute an ihre jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit. Zum Schutz der Bürger hätten sie sich während ihres mitunter Jahrzehnte langen aktiven Dienstes ständig weitergebildet. Sie seien damit ein Garant für die Weiterentwicklung ihrer Dörfer und ein Vorbild für die jüngeren Feuerwehrleute.

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