Monschau: 40 Jahre Lehrerin: Konrektorin geht in Ruhestand

Monschau: 40 Jahre Lehrerin: Konrektorin geht in Ruhestand

Liane Mertens wird am 28. Januar im Kreise des Kollegiums sowie des gesamten Personals der St. Ursula Schule in den Ruhestand verabschiedet. 40 Jahre war Mertens Lehrerin. Jetzt geht die Konrektorin der St. Ursula Realschule in Monschau zum Ende des 1. Schulhalbjahres in Pension.

Nach dem Studium der Anglistik und Germanistik an der RWTH Aachen und der Referendarzeit an der Luise-Hensel-Realschule in Aachen begann Mertens am 1. August 1977 ihren Dienst an der Bischöflichen Mädchenrealschule in Monschau. Das Einstellungsgespräch führte die damalige Schulleiterin Schwester Angelika, da die Schule zu der Zeit noch von den Ursulinen geführt wurde.

1993 wurde Mertens das Amt der Konrektorin an der Schule übertragen, deren Träger inzwischen das Bistum Aachen war. Diese Position ermöglichte es Mertens immer, den Überblick zu behalten und darüber hinaus zu unterrichten und erzieherisch tätig zu sein. Diese ausgesprochenen Stärken konnte sie über 22 Jahre lang als Konrektorin der Schule anerkannt unter Beweis stellen.

In der gesamten Zeit war Mertens auch für die Erstellung von aktuellen Stundenplanänderungen (Vertretungspläne) zuständig, die ab 7 Uhr morgens oft ihr ganzes Organisationstalent erforderten. Generationen von Schülerinnen wurden von ihr sprachlich in Deutsch und Englisch fit gemacht. Verschiedene Förderkonzepte hat sie an der Schule initiiert, erprobt und mit umgesetzt. „Und sie hat bei den Schülerinnen Lust auf Lesen und Lernen geweckt. Sie ist für viele als Kollegin ein Vorbild aufgrund ihrer angenehmen Persönlichkeit und ihrer fachlichen Kompetenz. Mertens liebt ihre Schülerinnen mit der nötigen professionellen Distanz und fördert und bildet aus — fachlich und menschlich“, schreibt die Schule.

Liane Mertense freut sich darauf, im Ruhestand endlich frei über ihre Zeit entscheiden zu können, mit Reisen und Lesen ihren Horizont zu erweitern, Sprachkenntnisse in Französisch und Spanisch aufzufrischen und endlich mehr Zeit für Familie (Enkelkinder) und Freunde zu haben.

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