Nordeifel: 230.000 Euro zusätzlich für Flüchtlingsarbeit

Nordeifel: 230.000 Euro zusätzlich für Flüchtlingsarbeit

Den drei Eifelkommunen fließen durch die Erhöhung der Flüchtlingspauschalen bei Bund und Land insgesamt 230.000 Euro zur Bewältigung der stetig steigenden Zahl von Flüchtlingen zu.

Dies zeige, dass man die Kommunen nicht mit den Flüchtlingskosten allein lasse, sagte der SPD-Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling am Mittwoch. „Es tut gut zu sehen, mit wie viel Hilfsbereitschaft Flüchtlingen in der Nordeifel begegnet wird. Wichtig ist die Willkommenskultur vor Ort, mit der wir Flüchtlinge mit oft schrecklichen Erfahrungen und schweren Traumatisierungen aufnehmen“, so Kämmerling.

Die Stadt Monschau erhalte durch die Erhöhung der Landespauschale eine Summe von rund 34.000 Euro; zusammen mit den zusätzlichen Bundesmitteln seien es insgesamt rund 79.000 Euro. Die Gemeinde Simmerath bekommt rund 43.000 Euro vom Land und 57.000 Euro vom Bund. Nach Roetgen gehen zusätzlich 22.000 Euro Landes- und 29.000 Euro Bundesmittel. Seite 1

(hes)
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