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Monschau: 1500 ehrenamtliche Helfer im Dienst der Allgemeinheit

Monschau : 1500 ehrenamtliche Helfer im Dienst der Allgemeinheit

Ohne die Vielfalt der Vereine wäre das Freizeitangebot in der strukturschwachen Region Eifel dünn gesät. Dies wurde auch deutlich bei der Vorstellung des Monschauer Jugendberichtes 2006, der jetzt von der Verwaltung im Ausschuss für Sport, Soziales und Jugend vorgelegt wurde. Seit 2001 wird der jeweils aktualisierte Jugendberichte fortgeschrieben, dem einige bemerkenswerte Zahlen zu entnehmen sind.

Bis auf Imgenbroich (75 Prozent) sind in allen anderen Stadtteilen zum Teil weit über 100 Prozent der Jugendlichen unter 18 Jahre in Vereinen aktiv tätig. Diese hohen Zahlen ergeben sich durch Mehrfachmitgliedschaften.

Im Stadtgebiet leben derzeit 2776 Einwohner unter 18 Jahren, allerdings gibt es 3192 aktive Vereinsmitgliedschaften. Diese Tendenz ist seit Jahren anhaltend, ja sogar noch leicht steigend.

Dennoch geht auch an Monschau die demographische Entwicklung nicht vorüber, wie Hermann Mertens von der Stadtverwaltung erläuterte. Der Anteil der Jugendlichen unter 18 Jahren im Stadtgebiet Monschau liegt nur noch bei 20,39 Prozent (Vorjahr 20,88 Prozent). Außer in Imgenbroich hat in allen Stadtteilen die Zahlen der unter 18-Jährigen im Vergleich zu 2005 abgenommen.

Trotzdem sah Mertens Anlass zu Optimismus, denn die Zahl der Jugendlichen, die in Vereinen organisiert sei, nehme zu. Die Verwaltung hatte aufgelistet, dass in der Stadt Monschau mittlerweile 55 Vereine registriert sind, die Jugendarbeit anbieten. Damit dieses Angebot auch in der Praxis umgesetzt werden kann, ist eine Vielzahl von ehrenamtlichen Betreuern erforderlich. In Monschau kann man sich hier auf rund 1500 Kräfte verlassen. Deren nicht zu unterschätzendes Engagement wird seit 1999 insbesondere auch beim Tag des Tag des Ehrenamtes gewürdigt.

Die Arbeit der Vereine fasste Franz Müller (CDU) zusammen: „Die Vereine sind die Sozialarbeiter der Stadt Monschau.”