Düren: Zweite Generation des deutsch-israelischen Austauschs

Düren: Zweite Generation des deutsch-israelischen Austauschs

Der deutsch-israelische Jugendaustausch zwischen Düren und Nesher, organisiert vom Jugendamt mit dem Stadtjugendring, besteht seit 1987 und geht jetzt in die zweite Generation über. Nun war die Tochter einer Israelin, die 1988 beim Austausch dabei war, mit 15 anderen israelischen Schülern Gast in Düren.

Die Gruppe wohnte bei deutschen Familien und unternehm viel mit Schülern aus verschiedenen Schulen in Düren.

Von einer Führung durch die Dürener Innenstadt über Ausflüge in die Eifel bis hin zum mehrtägigen Aufenthalt in Berlin erstreckte sich das Programm. Begleitet wurde die Gruppe von Berthold Becker vom Jugendamt, Frank Jorde vom Stadtjugendring und zwei israelischen Lehrerinnen. Die Schulsozialarbeiterinnen Katrin Malig und Cindy Röben haben das Programm vorbereitet und sorgten für die Zusammenarbeit mit den Dürener Schulen.

In der kooperierenden Schule, der Anne-Frank-Gesamtschule, wurden die Schüler vom stellvertretenden Bürgermeister Thomas Floßdorf (CDU) begrüßt, der einige wichtige Ereignisse aus der Geschichte der Stadt Düren erzählte. „122 Nationen leben hier friedlich zusammen. Wir haben mehrere Partnerstädte, zum Beispiel in China, wo sich derzeit eine Gruppe Austauschschüler aus Düren aufhält.“, ergänzte er und wünschte den Schülern aus Israel einen schönen Aufenthalt.

„Der Name der Schule zeigt schon, dass es zu unserem Konzept gehört, zu Toleranz und gegenseitigem Respekt zu erziehen“, sagte Schulleiterin Uta Löhrer zur Eröffnung eines Austauschtages in der Anne-Frank-Gesamtschule. „Heute lernen wir uns kennen, das ist der erste Schritt. Und sich zu kennen, ist das, was zählt. Ich hoffe, ihr genießt euren Aufenthalt, geht den ersten Schritt in Richtung Verständigung, vielleicht sogar Freundschaft und habt viel Spaß“, gab sie den Schülern mit auf den Weg.