Düren: Zwei Spitzenteams, die entspannt aufspielen wollen

Düren: Zwei Spitzenteams, die entspannt aufspielen wollen

In der Kreisliga A Düren stehen sich im Spiel der Woche am Sonntag um 15 Uhr der FC Düren 77 und der SC Merzenich gegenüber.

Beide Mannschaften gehören zu einem Sextett, das den Meister und zugleich Aufsteiger in die Bezirksliga ermittelt. Düren 77 ist aktuell Zweiter mit zwei Zählern Rückstand auf Tabellenführer Birkesdorf, der aber ein Spiel mehr absolviert hat. Damit ist das ursprüngliche Saisonziel der 77er, der Klassenerhalt, bereits mehr als erfüllt: „Wir hatten, da unsere Asche neu gemacht wurde und wir anfangs nicht zu Hause spielen konnten, einen Wettbewerbsnachteil. Wir sind aber seit Spieltag 5 erfolgreich, und durch hohen Laufaufwand sind wir zu einer guten Einheit geworden“, sagt Trainer Michael Servos, der in seinem ersten Jahr bei Düren 77 mit dem Team sehr zufrieden ist.

Wie weit es jetzt noch für die Dürener nach oben geht, hängt davon ab, wie sich Servos-Elf in den kommenden Wochen präsentiert. Am Ostermontag verlor das Team gegen Abstiegskandidat Rurdorf ein wenig überraschend mit 1:4. Dafür wurde am vergangenen Sonntag Tabellenführer Birkesdorf mit 4:0 überrollt. „Wir können befreit aufspielen und schauen von Spiel zu Spiel.“

Genauso entspannt sieht es der Konkurrent aus Merzenich. „Das zweite Jahr nach dem Aufstieg ist immer schwieriger. Wir haben zu viel Unentschieden gespielt, sind aber zufrieden“, erklärt Spielertrainer Presley Lubasa, der den vierten Rang aus der Vorsaison wiederholen könnte. Als Sechster ist Merzenich auf Tuchfühlung zu den direkt vor ihnen platzierten Teams aus Winden, Voreifel und Welldorf-Güsten. Zudem ist selbst der Spitzenplatz noch greifbar.

Im Hinspiel trennten sich Düren 77 und Merzenich mit 3:3, wobei die Dürener einen 1:3-Rückstand in den Schlussminuten egalisierten und der SC drei Tore durch Standards kassierte. „Es wird ein interessantes Spiel, und die Tagesform wird über den Sieger entscheiden“, sagt Lubasa voraus. Es hat sich gezeigt, dass in dieser Staffel jeder jeden schlagen kann.

Lubasa tippt auf Voreifel

Müsste der Spielertrainer, der bereits 14 Saisontore erzielt hat, einen Meisterschaftstipp abgeben, würde er auf Voreifel tippen. Und was wäre, wenn am Ende sogar mehr als Platz 4 herausspringen würde? „Alles andere nehmen wir natürlich gerne mit“, sagt der Merzenicher Coach.

(say)