Düren: Zwei Spiele auf jeden Fall sicher: 58. Tennis-Stadtmeisterschaft beginnt

Düren: Zwei Spiele auf jeden Fall sicher: 58. Tennis-Stadtmeisterschaft beginnt

Mit einer Neuerung warten die Verantwortlichen der 58. Dürener Stadtmeisterschaft im Tennis auf, die an diesem Wochenende mit Jugendspielen beginnt: Veranstalter Post-Ford-Sportverein (PFSV) Düren garantiert jedem Teilnehmer in den Einzeldisziplinen zwei Partien.

Bisher wurde im K. o.-System gespielt. Das hieß: Wer seine Partie verlor, war raus aus dem Geschehen. Folglich durften Verlierer von Auftaktpartien nach nur einer Begegnung ihre Tennis-Schläger wieder einpacken.

In diesem Jahr aber ist es anders. Denn: Die Einzelspieler werden in jeder Konkurrenz zunächst in Dreier- und/oder Vierer-Gruppen aufeinandertreffen. Das heißt: In einer Dreier-Gruppe hat jeder zwei Spiele, in einer Vierer-Gruppe darf jeder Akteur drei Begegnungen bestreiten, ehe es in die K. o.-Runden geht.

Beispiel: Junioren 05/06: 17 Jungen haben gemeldet. Sie werden zunächst in drei Dreier-Gruppen und zwei Vierer-Gruppen spielen. Beispiel Herren A: 16 Spieler haben für diese höchste Herren-Klasse gemeldet. Die Post-Ford-Sportler haben sie zunächst auf vier Dreier-Gruppen und eine Vierer-Gruppe verteilt.

In jeder Gruppe haben sie einen Spieler gesetzt. Thomas Gronimus, der Aktive des TC Rot-Weiß Alsdorf ist als Leistungsklassen-3-Spieler der Favorit auf den Titel des Stadtmeisters, wurde deshalb in der ersten Herren-Gruppe an die erste Stelle gesetzt. Gruppe 2 führt Frank Büllersbach (Dürener TV) an, Gruppe 3 der mehrfache Stadtmeister Oliver Bünten, ebenfalls DTV. Die Nummer 1 der Gruppe 4 ist Titelverteidiger Gerrit Saengersdorf von Rot-Weiß Düren.

Der Gruppe 5 schließlich steht Martin Cornelius vom TV Huchem-Stammeln vor. Die übrigen gemeldeten Spieler wurden diesen Gruppen zugelost. So trifft Vorjahresfinalist Marius Brinkord (Dürener TV) auf Gronimus.

Ein Grund für diese Neuerung: Seit dem 1\. April kassiert der Deutsche Tennis-Bund pro Einzelspieler eines Turniers fünf Euro. Diesen Betrag müssen die Veranstalter berappen, damit der Verband seine hoffnungsvollsten Talente vermeintlich noch besser fördern kann.

Deshalb hat der PFSV das Meldegeld um jeweils diesen Betrag auf 22 Euro bei den Erwachsenen und 15 Euro bei den Jugendlichen erhöht. Aber: „Wenn einer weiß, dass er direkt im ersten Spiel 0:6, 0:6 verliert und damit ausscheidet, dann sind ihm vielleicht 17 Euro noch egal, aber die 22 Euro würde er sich sicher sparen“, sagte Gerd Hasselbach vom PFSV.

Wenig Damen-Anmeldungen

Aber nicht nur wegen des finanziellen Hintergrundes sind die Organisatoren überzeugt, dass diese Neuerung den Aktiven entgegenkommt. Die Zahl der Anmeldung erfreut die Verantwortlichen jedenfalls: 424 Teilnehmer haben 331 Meldungen für die 38 Konkurrenzen abgegeben.

Die meisten — neun — Disziplinen werden bei den Herren gespielt, die wenigsten — jeweils drei — im Damen-Einzel und im Mixed. Die größten Teilnehmerfelder gibt es bei den Herren 40 (27) und Herren 50 (20) sowie bei den Junioren 05/06 und Juniorinnen 03/04 mit jeweils 17 Teilnehmern. Bei den Damen sieht es schwach aus: Gemeldet haben nur Galina und Laura Blomenkamp, Sofia Schübel, Emma Gina Swiatek und Alexa Dose.

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