Kreuzau: Zwei Jahre lang Umwege fahren: Rurbrücke in Friedenau wird abgerissen

Kreuzau : Zwei Jahre lang Umwege fahren: Rurbrücke in Friedenau wird abgerissen

3,8 Millionen Euro investiert der Kreis Düren in den Ausbau der K29 zwischen Friedenau in Kreuzau und der Kreuzung K29/K27. Diese Bauarbeiten haben zwei Jahre lang Folgen für Anwohner und Autofahrer: Der 1,5 Kilometer lange Abschnitt wird ab der kommenden Woche bis voraussichtlich Dezember 2019 für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Der Grund: Die Fahrbahn muss saniert werden, ein breiter Rad- und Gehweg wird angelegt. Brücken werden abgerissen und neu gebaut.

Mit dem Spatenstich beginnen am Montag die Bauarbeiten, ab diesem Tag darf auch die K29 nicht mehr von der Kreuzung mit der K27 bis zur Straße Zum Richelnberg befahren werden. Zwei Tage später rollt der Abrissbagger an. Ab Mittwoch, 24. Januar, wird die Rurbrücke in Friedenau abgerissen. Das schmale Bauwerk über die Rur mit dem beidseitigen Gehweg wird dann in den folgenden Monaten von einer zweispurigen Überquerung des Flüsschens ersetzt. Begegnungsverkehr wird dann möglich sein, und auch Fahrzeuge über 16Tonnen werden die Rur überqueren dürfen.

Doch nicht nur diese Brücke wird abgerissen und ersetzt: Die Bauarbeiter werden auch das Bauwerk wenige Meter von der Rurbrücke entfernt, das über den sogenannten Lendersdorfer Mühlenteich führt, sowie die Brücke, die Spaziergänger und Radfahrer den Kufferather Bach überqueren lässt, abreißen und neu errichten.

Umleitungen auch für Radfahrer

Die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer wird auch erhöht: Von der Kreuzung der Kreisstraßen 29/27 bis etwa in Höhe von Haus Welk wird ein breiter Rad- und Gehweg angelegt. Kurz vor Haus Welk wird er dann nach links auf einen Wirtschaftsweg fortgeführt, der eine neue Asphaltschicht erhält.

Nicht nur Autofahrer müssen in den kommenden zwei Jahren Umleitungen (über Bergheim oder Lendersdorf) fahren. Auch die Radfahrer, die den Ruruferradweg benutzen, sind von der Baumaßnahme betroffen. Sie können die K29 in Friedenau mit den Abrissarbeiten an der Brücke nicht mehr nutzen. Entsprechende Umleitungsstrecken werden deshalb nicht nur für die Autofahrer, sondern am Weg entlang der Rur auch für die Radfahrer aufgestellt. Die profitieren im Endeffekt auch von der neuen zweispurigen Brücke: Sie werden spätestens ab 2020 dann in Friedenau die K29 nicht mehr überqueren müssen, sondern setzen ihren Weg entlang der Rur unter der Brücke fort.

Der Kreis Düren als Bauherr der zweijährigen Baumaßnahme betont, dass die Anwohner von beiden Seiten bis zur Baustelle fahren können.