Düren: Zwei außergewöhnliche Künstlerinnen im Haus der Stadt

Düren: Zwei außergewöhnliche Künstlerinnen im Haus der Stadt

Zwei außergewöhnliche Künstlerinnen sind beim nächsten Konzert zu Gast bei den VIV-Industriekonzerten im Haus der Stadt Düren. Am Dienstag, 26. Januar 2016, 20 Uhr, begrüßen die Vereinigten Industrieverbände Liza Ferschtman (Violine) und Quirine Viersen (Violoncello). Das Duo hat drei „klassische“ Werke für die Besetzung Violine-Violoncello ausgesucht.

Die beiden Kammermusikerinnen eröffnen das Konzert mit einem Werk vom deutsch-böhmischen Komponisten und Pianisten Erwin Schulhoff, das sich stilistisch an der Neoklassik des frühen 20. Jahrhunderts orientiert.

Kraftvolles und virtuoses Spiel: Die niederländischen Musikerinnen Liza Ferschtman (links) und Quirine Viersen spielen drei „klassische“ Werke für die Besetzung Violine-Violoncello. Foto: Marco Borggreve

Es folgt ein Stück vom französischen Maurice Ravel, dem Komponisten des berühmten Bolero. Zum Abschluss erklingt Musik des Ungarn Zoltán Kodály, die in satztechnischer Vollendung elegische Momente mit ungarischem Temperament vereint.

Die niederländische Geigerin Liza Ferschtman ist bekannt für die Leidenschaftlichkeit ihrer Darbietungen. Die Tochter russischer Musiker studierte in Amsterdam, Phila-delphia und London. Sie arbeitete unter anderem mit den Dirigenten Christoph von Dohnányi, Neeme Järvi und Iván Fischer.

Ihre Duopartnerin, die niederländische Cellistin Quirine Viersen, zeichnet sich ebenfalls durch ein kraftvolles und virtuoses Spiel aus. Den ersten Unterricht erhielt sie von ihrem Vater Yke Viersen, Cellist im Concertgebouw-Orchester Amsterdam.

Anschließend studierte sie Cello am Konservatorium Amsterdam, zu Beginn bei Jean Decroos und später bei Dmitri Ferschtman. Das Studium bei Heinrich Schiff an der Universität Mozarteum in Salzburg schloss sie 1997 ab.

Beide Musikerinnen sind regelmäßige Gäste internationaler Musikfestivals und stehen gemeinsam mit bekannten Musikern und wichtigen Orchestern auf den Bühnen der Welt.

Eintrittskarten sind in begrenzter Stückzahl bei den Vereinigten Industrieverbänden und an der Abendkasse erhältlich. Der Preis beträgt zwölft Euro, ermäßigt sechs Euro für Schüler und Studenten.

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