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Düren: Zum Start fliegen 800 Gutschein-Ballons

Düren : Zum Start fliegen 800 Gutschein-Ballons

Die meisten der schmucken Fachwerkhäuschen sind bereits aufgebaut, auch der zehn Meter hohe Tannenbaum hat längst seinen Platz in der Mitte des Rathausvorplatzes gefunden.

In seiner ganzen Pracht und „mit einer neuen Dekoration”, wie Dürens Schaustellerchef Rolf Giebel betont, wird das Wahrzeichen aber erst am Donnerstag unterm Sternenhimmel leuchten, wenn Bürgermeister Paul Larue um 18 Uhr den 31. Weihnachtsmarkt eröffnet, das Lichtermeer das kleine Dorf erleuchtet und 800 Luftballons mit Gutscheinen der Beschicker in den Abendhimmel steigen.

Von 11 bis 20.30 Uhr

Mit dem Startschuss am 18. November zählt der Dürener Weihnachtsmarkt zu den ersten seiner Art im Rheinland. 34 Tage lang - bis zum 21. Dezember täglich von 11 bis 20.30 Uhr und am Totensonntag von 18 bis 21 Uhr - liegt der Duft von Glühwein, Maronen und anderen kulinarischen Leckerbissen über dem Rathausvorplatz, der zum 5. Mal Heimat der vorweihnachtlichen Kulisse ist.

Nach der Kritik aus Beschickerkreisen am Rahmenprogramm vor Jahresfrist ziehen Stadt und Schausteller jetzt mit einem neuen Konzept an einem Strang. Jeden Montag wartet der Nikolaus auf die Kinder, während dienstags und mittwochs Dürener Kindergärten Lieder und Spiele zur Adventszeit auf der neu gestalteten Bühne des Weihnachtsmarktes präsentieren.

Freitagabends spielt die von der Jazzparade der jüngsten Dürener Jazztage bekannte Formation „Muckefuck” vor den Ständen auf, samstags warten Puppenbühnen auf die Jüngsten und sonntags Kinderliedermacher Ralf Dreßen mit einer einstündigen Mini-Club-Weihnachtsparty.

Nicht fehlen darf natürlich die „Lebende Krippe”, die vom Mandolinenclub Merken traditionell am dritten Adventswochenende aufgeführt wird und „den Dürener Weihnachtsmarkt einzigartig macht”, wie Marktchef Max Röntz betont. Eine Besonderheit ist auch der Film, den der Landschaftsverband Rheinland am 12. Dezember im Rathaus-Foyer uraufführt. Er dokumentiert das Markttreiben 2003 in Essen, Niederkassel, Waldbröhl und eben Düren.

Aber zurück zum eigentlichen Markt, der größtenteils das bewährte Angebot mit sich bringt, Krippen und Krippenfiguren, Korbwaren, Silberschmuck und Mineralien, Kerzen und Parfüm, Schnäpse und Monschauer Senf, Leder- und Töpferwaren sowie Kunstgewerbe aus dem Erzgebirge.

Auch vier Handwerker hat Max Röntz wieder für den Markt gewonnen, darunter Günter Lüders, der wie im Vorjahr Gläser jeder Art beschriftet - nach der großen Nachfrage diesmal allerdings in einem größeren Stand - und Michael Pfannenstiel, der als Holzbrandmaler fungiert. Aufs Porträtzeichnen hat sich Martina Duda verlegt, Edeltraud Maus präsentiert Tiffanykunst in Bleiverglasung.

Und die Handwerker lassen sich auch vor Ort bei ihrer Arbeit über die Schulter blicken, verspricht Röntz.