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Düren: WVER erweitert seine Zentrale

Düren : WVER erweitert seine Zentrale

Das Dürener Stadtbild wird sich an einer markanten Stelle verändern.

Gegenüber dem Zentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB) wird der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) in der ersten Sommerferienwoche aktiv.

Gegenüber dem Zentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB) wird der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) in der ersten Sommerferienwoche aktiv.

Bagger brechen dann das Häuserensemble an der Ecke Eisenbahn-/Alte Jülicher Straße (unter anderem Café Jungbluth) ab, um Platz für die Erweiterung des Verwaltungsgebäudes zu schaffen.

Mit einem Aufwand von drei Millionen Euro, so die erste Schätzung, wird der Verband einen fünfgeschossigen Baukörper errichten, der sich unmittelbar an das vorhandene Gebäude anschließt.

2800 zusätzliche Quadratmeter Bruttogeschossfläche entstehen an der Kreuzung, die den Übergang von Düren nach Norddüren markiert. Wenn der Bau Ende 2005 bezogen wird, hat der Wasserverband ein zweiflügeliges Gebäude: Eingang in der Mitte, alter Trakt rechts, Neubau links. Optisch wird der neue Flügel mit dem Komplex aus dem Jahr 1996 korrespondieren.

„Die Erweiterung ist nötig, weil der junge Verband stark gewachsen ist. Allein durch die Übernahme der Kläranlagen der Stadt Aachen um 90 auf heute 530 Mitarbeiter”, begründet WVER-Vorstand Dr. Wolfgang Firk das Projekt.

Während das Gros der Beschäftigten über die riesige Verbandsfläche verteilt ist, die sich zwischen Heinsberg und Hellenthal, Aachen und Düren erstreckt, haben 160 Kollegen ihren Sitz in Düren. Davon hat die eine Hälfte ein Büro im eigentlichen Verbandsgebäude, die andere arbeitet in angemieteten Räumen vis-à-vis.

Diese Mitarbeiter werden in den Neubau einziehen; zusätzliche Arbeitsplätze entstehen nicht. „Für uns lohnt es sich finanziell, wenn wir bauen. Dann sparen wir erhebliche Mietkosten ein”, erläutert Firk, warum das Verwaltungsgebäude nach nur acht Jahren erweitert wird.

Der Verband, Anfang 1993 als Rechtsnachfolger von verschiedenen kleineren Verbänden im deutschen Einzugsgebiet der Rur gegründet, ist zuständig für die klassischen Aufgaben der Wasserwirtschaft, darunter die Beseitigung von Abwässern aus Gewerbe und Privatbereich.

Seit 1993 ist der WVER stark gewachsen, ist heute unter anderem für 1600 Kilometer oberirdischer Fließgewässer zuständig, unterhält sechs Talsperren und 49 Kläranlagen.

Dürens Bürgermeister Paul Larue, Vorsitzender des WVER-Verbandsrates, freut sich, dass Mitte August mit dem Neubau begonnen wird. „Dadurch wird Düren an einer markanten Stelle städtebaulich aufgewertet.”

Für Pendler und Anwohner von Interesse: Der WVER-Parkplatz steht der Öffentlichkeit nach Dienstschluss und am Wochenende weiterhin zur Verfügung.