Düren: „Wohlstand für Alle - geht‘s noch“: Erinnerung an Ludwig Erhard

Düren: „Wohlstand für Alle - geht‘s noch“: Erinnerung an Ludwig Erhard

Vor 120 Jahren wurde Ludwig Erhard, der Vater der Sozialen Marktwirtschaft, geboren. Grund genug für die CDU-Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) an den 1977 verstorbenen früheren Wirtschaftsminister und Bundeskanzler zu erinnern.

Unter der Überschrift „Wohlstand für Alle — geht‘s noch?“ wird Roland Tichy, Journalist und Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung, am Dienstag, 22. August, ab 19 Uhr im Clubheim der TG Rot-Weiß Düren an der Kuhbrücke an Erhard erinnern.

Im Mittelpunkt steht sein heute noch aktuelles Buch „Wohlstand für Alle“ — drei Worte, in den laut Tichy ganze Parteiprogramme stecken. Tichy wird sich mit der Frage beschäftigen, ob das Modell der Sozialen Marktwirtschaft überholt und nicht wiederholbar ist, und wenn doch, mit welchen Erneuerungen.

Aus Sicht des CDU-MIT-Vorsitzenden Rolf Delhougne ist das Thema Soziale Marktwirtschaft angesichts der gerade erst bekanntgewordenen Kartelle in der Automobilindustrie aktueller denn je.

Rolf Delhougne, der sich noch gut an Erhards Besuch in Düren am 26. Mai 1953 erinnern kann, weist ausdrücklich darauf hin, dass sich die Veranstaltung nicht nur an CDU-Mitglieder richtet. Sie sei offen für jedermann. Allerdings erbittet die MIT zur besseren Planung eine Anmeldung bei der Kreisgeschäftsstelle der CDU unter Telefon 02421/97580.

(ja)