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Wegen Energiekosten: Wird im Lehrschwimmbecken die Temperatur gesenkt?

Wegen Energiekosten : Wird im Lehrschwimmbecken die Temperatur gesenkt?

Mit Blick auf die Energiekrise und steigende Kosten erwägt der Kreis Düren, die Wassertemperatur im Schulzentrum Athenée Royal zu senken. Im Monte Mare ist das nicht geplant.

Im Lehrschwimmbecken des Schulzentrums Athenée Royal soll nach den Ferien geprüft werden, ob die Wassertemperatur um ein bis zwei Grad gesenkt werden könnte. Aktuell beträgt sie 28 Grad. Mit dieser Prüfung reagiert der Kreis Düren auf die aktuellen Entwicklungen auf dem Energiemarkt.

Im Monte-Mare-Freizeitbad, dem einzigen Spaßbad im Kreis Düren, hingegen ist eine Absenkung der Wassertemperaturen aktuell kein Thema. „Die Wassertemperaturen werden bereits seit vielen Jahren geringfügig den Jahreszeiten und Witterungsverhältnissen angepasst“, erklärt der Kreis Düren als Inhaber des Bades auf Anfrage.

Im Rahmen von Schulungen und laufenden Qualitätsaudits würden aber alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig für den ressourcenschonenden Umgang mit Energie und Rohstoffen sensibilisiert. Ein Krisenstab in der Monte-Mare-Unternehmenszentrale in Rengsdorf (Westerwald), die das Bad betreibt, hält die Entwicklung in enger Abstimmung mit den Energieversorgern im Blick. Das Unternehmen „hat sich auf die möglichen Szenarien vorbereitet und ist daher in der Lage, auch kurzfristig auf Veränderungen zu reagieren. Eventuell notwendige Maßnahmen werden weiterhin mit der erforderlichen Sorgfalt geprüft, umgesetzt und kommuniziert“, heißt es dazu auf Anfrage. Die Beheizung der Saunakabinen und Dampfbäder erfolgt in der Regel mit Strom, der unter anderem über eine eigene Photovoltaikanlage gewonnen werden kann. Andere Bereiche werden derzeit mit Gas beheizt.

Unseren ausführlichen Text zu den Energiesparplänen der Kommunen im Kreis Düren lesen Sie hier.