Lüxheim: Wiederaufbau des Lüxheimer Muttergotteshäuschens genehmigt

Lüxheim: Wiederaufbau des Lüxheimer Muttergotteshäuschens genehmigt

Dem Wiederaufbau ihres zerstörten „Muttergotteshäuschens“ sind die Lüxheimer einen großen Schritt nähergekommen. Am ersten Jahrestag der Zerstörung der Kapelle hörten sich rund 60 Lüxheimer Einwohner an der Stelle, an der die alte Kapelle stand und wenige Meter vom künftigen Standort der neuen entfernt, die Vorstellungen des Nörvenicher Architekten Christoph W. Kruppa an.

Er und die Mitglieder des Arbeitskreises verkündeten optimistisch: „Den Bauantrag hat Bürgermeister Joachim Kunth am Donnerstag unterschrieben“. Er liegt jetzt zur Genehmigung der Kreisverwaltung vor.

Ein von Grablichtern umrahmtes Bild der zerstörten Kapelle und Grablichter an der Stelle, an der die neue Kapelle entstehen soll, zogen die Lüxheimer zum Gedenken an. Und im Licht einer Baustellenlampe konnten sie sich die Zeichnungen von Architekt Kruppa anschauen. Die Gemeinde Vettweiß tritt als Bauträger auf.

„Bestimmte Steine, die wir für den Neubau verwenden werden, haben wir bereits reservieren lassen“, teilte Kruppa mit. Jetzt gehen die Lüxheimer mit Hochdruck an die Finanzierung. Der stellvertretende Vettweißer Bürgermeister Franz Erasmi sicherte Unterstützung seitens der Gemeinde zu.

Zum Zwecke der Finanzierung wird die Herausgabe einer Festschrift angestrebt. Die Lüxheimer Schützen nehmen Spenden für die Kapelle entgegen und stellen auf Wunsch Spendenquittungen aus.

(fjs)
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